Tempelhof-Schöneberg - Leute

Beiträge zur Rubrik Leute

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Marina Heimann mitten im Schilf
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„Ich war total begeistert“
Marina Heimann liebt die Idylle am Herthateich

Der Untergrund ist etwas matschig um diese Jahreszeit. Die Sicht aufs Wasser ist von meterhohem Schilf fast verdeckt. Gemeinsam betreten wir den kleinen Rundweg. Dort steht Marina Heimann (59) nun und blickt auf den Herthateich. Es ist ein Ort, den sie immer wieder gerne aufsucht. Ein ruhiges Plätzchen in der Stadt. Vor zehn Jahren war ihr dessen Existenz noch nicht bekannt, obwohl sie seit 1981 in Lichtenrade wohnt. Erst durch eine Arbeitskollegin, die eine Parzelle in der nicht weit...

  • Lichtenrade
  • 14.04.19
  • 83× gelesen
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In diesem Haus lebte Gertrud Alexander. Während der Revolution 1918/19 versteckte sie Gesinnungsgenossen.

Unterschlupf für Revolutionäre
Gertrud Alexander stellte ihre Wohnung zur Verfügung

von Karen Eva Noetzel Ein eher unscheinbares Haus in der Niedstraße 19, aber mit politischer Vergangenheit. In einer der Wohnungen lebte vor 100 Jahren Gertrud Alexander. Die am 7. Januar 1882 in Thüringen geborene Tochter eines Arztes versteckte immer wieder und insbesondere während der Revolution 1918/1919 verbotenes Propagandamaterial und von der Polizei gesuchte Personen. Häufig gab es Durchsuchungen. Mehrfach wurde Gertrud Alexander verhaftet. Seit sie 1907 die Bekanntschaft mit...

  • Friedenau
  • 12.03.19
  • 70× gelesen
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An manchen Stellen heißt es: Kopf einziehen!
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Unterwegs im alten Gemäuer
Olaf Kmiesch kümmert sich um die Dorfkirche Marienfelde

„Ich hab dafür zu sorgen, dass die Kirche in Schuss ist“, bringt Olaf Kmiesch seine Tätigkeit auf den Punkt. Beinahe täglich ist der Rentner aus Lichtenrade in der Dorfkirche Marienfelde anzutreffen. Diese wurde einst von den Tempelrittern erbaut. Fast 800 Jahre hat sie auf dem Buckel und gilt als älteste Dorfkirche Berlins. Bei einem solchen Alter braucht es jemanden, der sie hegt und pflegt. Jemanden wie Kmiesch. Seit 2005 ist er als Kirchwart im Auftrag der Evangelischen Gemeinde...

  • Marienfelde
  • 06.03.19
  • 135× gelesen
  •  1
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André Previn, ein Sohn Schönebergs

Schöneberg. Am 28. Februar ist im Alter von 89 Jahren in New York das musikalische Multitalent André Previn gestorben. Die Wiege des berühmten Pianisten, Komponisten und Dirigenten stand in Schöneberg. Dort wurde er am 6. April 1929 als Andreas Ludwig Priwin in eine jüdische Familie hineingeboren. André Previn war das dritte Kind des Rechtsanwalts und Notars Jakob Priwin und seiner Frau Charlotte, einer geborenen Epstein. Die Familie wohnte in der Innsbrucker Straße 19. 1938 musste Previn mit...

  • Schöneberg
  • 06.03.19
  • 37× gelesen
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Gedenktafel für Edith Wolff am Haus Bundesallee 79.
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Der Mut der Edith Wolff
Die einzige jüdische Jugenduntergrundgruppe wurde in Friedenau gegründet

In der heutigen Bundesallee 79 haben einst Menschen einen mutigen Plan gefasst und umgesetzt. Edith Wolff und ihr Freund Jizchak Schwersenz, der damals schon untergetaucht war, gründen am 27. Februar 1943 in dem Wohnhaus die im Untergrund agierende Jugendgruppe Chug Chaluzi („Kreis der Pioniere“). Es ist eine zionistische Gruppe und die einzige Jugenduntergrundgruppe in Deutschland während der Naziherrschaft. Über ein Jahr lang verstecken die Mitglieder von Chug Chaluzi Juden und...

  • Friedenau
  • 04.03.19
  • 582× gelesen
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„An einem neuen Lebensort muss man besser sein als der Durchschnitt“, meint  Jorge Francisco Idelsohn Garcia.

Ein Argentinier in Schöneberg mit Musik im Blut
Wenn Jorge nicht Briefe austrägt, spielt er Klavier

Tagsüber, wenn er auf seinem grünen Fahrrad durch Tempelhof fährt, kennt man ihn als Briefträger. Abends verwandelt sich Jorge Francisco Idelsohn Garcia in den kongenialen Klavierpartner der Sängerin Lola Bolze. Gemeinsam sind sie das Duo „Pianlola“. Jorge kann eine ganz außergewöhnliche Geschichte erzählen. Nach Europa habe er schon immer gewollt, erzählt der heute 60-jährige Argentinier, der in seiner Heimatstadt Buenos Aires Klavier, Komposition und Dirigieren studiert hat. „Aber nicht,...

  • Schöneberg
  • 20.02.19
  • 166× gelesen
  •  1
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Klaus Hoffmann im Rosenhof

Mariendorf. Am Donnerstag, 21. Februar, um 15.30 Uhr erwartet die Besucher im Rosenhof, Kruckenbergstraße 1, eine Lesung mit dem Liedermacher Klaus Hoffmann. Der Berliner Sänger, Schauspieler und Autor liest aus seinem Buch "Als wenn es gar nichts wär – aus meinem Leben" über das sich Finden, übers Verlieren, Lieben und wieder Verlieren. Er erzählt von der Suche nach den Spuren seines Vaters, seiner engen Freundschaft zu Reinhard Mey und der Begeisterung für Lieder von Jacques Brel. Der...

  • Mariendorf
  • 10.02.19
  • 109× gelesen
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Dr. Motte hat geheiratet

Schöneberg. Matthias Roeingh, besser bekannt als „Dr. Motte“, hat geheiratet. Der 58-jährige Techno-Pionier und Gründer der Loveparade in Berlin hat vor einigen Tagen seiner Managerin Ellen Dosch im Rathaus Schöneberg das Jawort gegeben. KEN

  • Schöneberg
  • 06.02.19
  • 6× gelesen
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Wenn Karsten Lehmann auf der Trabrennbahn ist, schaut er auch gerne mal bei den Ställen vorbei.
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"Absolute Gänsehaut"
Karsten Lehmanns Lieblingsort ist die Trabrennbahn

Reiten hat Karsten Lehmann (47) nie gelernt. Im Sulky hat er mal ein paar Probefahrten absolviert, doch die Ambition, Rennen zu fahren, hatte er nicht. Als Zuschauer jedoch ist er voller Leidenschaft. Auf der Trabrennbahn Mariendorf ist er seit seiner Kindheit zu Gast. Das erste Mal sei er im Mutterleib auf der Bahn gewesen, erzählt er lachend. Pferderennen gehören in der Familie Lehmann einfach dazu. Alles begann damit, als sich der Großvater Anfang der 60er sein erstes Pferd kaufte. Ein...

  • Mariendorf
  • 31.01.19
  • 159× gelesen
Leute
Bester Kenner des Alten Sankt Matthäus-Kirchofs: Gerhard Moses Heß mit seiner treuen Begleiterin Leila.

Gerhard Moses Heß beendete seine Friedhofsführungen
Am aufregendsten war der Spion

Das Publikum war zahlreich, als Gerhard Moses Heß im Dezember seine letzte Führung über den Alten St. Matthäus-Kirchhof unternahm. „Zehn Jahre sind genug“, sagt Heß. Jetzt wolle er etwas anderes machen. Über 200 kulturhistorisch-literarische Rundgänge hat der Lichtenrader Germanist, Historiker und Theaterpädagoge an der Großgörschenstraße angeboten. Den Matthäus-Kirchhof habe er vor 25 Jahren kennengelernt. Damals wurde dort ein Freund des gebürtigen Ostwestfalen beigesetzt. Gerhard Heß –...

  • Schöneberg
  • 26.01.19
  • 115× gelesen
Leute
Jürgen Kleindienst und Ingrid Hantke im Redaktionsraum des Zeitgut Verlags. Jeder der Bände erscheint in einer Startauflage von 4000 bis 5000 Exemplaren.
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Ganz besondere Zeitzeugnisse
Verlag Zeitgut veröffentlicht Bände zur deutschen Geschichte

Der Klausenpaß ist eine ruhige Wohnstraße. In einem der Einfamilienhäuser ist ein kleiner Verlag zu Hause, dessen Bücher seit 20 Jahren Leser im ganzen Land finden. Ziel von „Zeitgut“ ist es, das gesamte 20. Jahrhundert in Deutschland mit Alltagserinnerungen nachzuzeichnen. Zeitgut, das sind vor allem Ingrid Hantke (65) und Jürgen Kleindienst (75). Lektorin Hantke studierte einst Philosophie an der Humboldt-Universität und arbeitete bei einer Betriebszeitung. Kleindienst ist gelernter...

  • Mariendorf
  • 24.01.19
  • 55× gelesen
Leute
Hannelore "Koko" Konietzko in ihrem Wohnzimmer in Alt-Mariendorf. Durch ihre Katzen habe sie hier "jeden Tag Action".

30 Jahre Gutes tun
Hannelore Konietzko für Ehrenamt ausgezeichnet

Der 17. November 2018 war ein besonderer Tag für Hannelore Konietzko (75). Bei einer Gala wurde sie vom Bezirk für ihre 30-jährige Arbeit als Ehrenamtliche ausgezeichnet. Die Urkunde hat sie sofort parat. „Im Namen des Landes Berlin werden Dank und Anerkennung für die zum Wohle der Allgemeinheit geleisteten treuen Dienste ausgesprochen“, steht dort, unterzeichnet von Stadträtin Jutta Kaddatz. Hannelore Konietzko hat sich sehr darüber gefreut. Sie ist eine von fast 15 Millionen Menschen,...

  • Mariendorf
  • 10.01.19
  • 22× gelesen
Leute
Mit Augenmaß auf dem Präsidium: Stefan Böltes.

Seit zwei Jahren ist Stefan Böltes BV-Vorsteher
"Ich habe schon sehr viel Spaß"

„Ich bin ein Linker“, gibt Stefan Böltes zu. Und ein Fan von Iron Maiden, wäre noch hinzuzufügen. Aber das Amt des Bezirksverordneten-Vorstehers gebietet dem langjährigen SPD-Mitglied, die Sitzungen überparteilich und neutral zu leiten. Vor zwei Jahren hat der Jurist aus Schöneberg, der als Referent der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus sein Brot verdient, diese Aufgabe übernommen. Die Berliner Woche sprach mit dem 52-jährigen gebürtigen Bremerhavener über sein Amt und sein „Leben in der...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 29.12.18
  • 53× gelesen
Leute
Lutz Rademacher in seinem Geschäft. Der Tresen im Hintergrund stand schon dort, als sein Vater noch die Gärtnerei führte.
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Ende nach 72 Jahren im Familienbesitz
Lutz Rademacher gibt seine Friedhofsgärtnerei ab

„Ich habe immer gesagt, Friedhofsgärtner werde ich nicht, denn dann muss ich ja auch sonntags arbeiten.“ Mit dieser Prognose lag Lutz Rademacher (59) gehörig daneben, denn seit mehr als drei Jahrzehnten ist er in genau diesem Beruf tätig. Zum 1. Januar 2019 hört er jedoch endgültig auf. Nach insgesamt 72 Jahren im Familienbesitz gibt er die Leitung für sein Geschäft am Heidefriedhof in der Reißeckstraße dann an Markus Simon von der Friedhofsgärtnerei Simon in Zehlendorf ab. „Mein Vater hat...

  • Mariendorf
  • 24.12.18
  • 56× gelesen
Leute
Andrea Friese und Dorina Ameen suchen dringend nach einem neuen Standort für ihre Kindertagesbetreuung und bitten um Hilfe.

Kinder offenbar unerwünscht
Zwei Tagesmütter suchen vergeblich nach neuer Bleibe

„So langsam kriege ich doch ein bisschen Panik. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwer wird“, sagt Dorina Ameen (45). Sie und ihre Kollegin Andrea Friese (53) arbeiten gemeinsam als Tagesmütter in einer Wohnung in der Barnetstraße 50. Ihr Mietvertrag läuft jedoch Ende März aus. Und eine neue Bleibe für ihre Kinderbetreuung ist nicht in Sicht. Anfang September haben sie von der Kündigung erfahren. Die Wohnung, in der Ameen und Friese seit sechs Jahren arbeiten, liegt im Erdgeschoss eines...

  • Lichtenrade
  • 12.12.18
  • 280× gelesen
Leute
Polizeihauptkommissar Frank Thiele auf der Wache.

Polizeihauptkommissar Frank Thiele berichtet über seine Arbeit im Streifendienst
„Unsere schärfste Waffe ist das Wort“

Frank Thiele (55) ist seit 1983 Polizist. Er war unter anderem im Verkehrsdienst und bei der Autobahnpolizei aktiv. 2010 wechselte der Polizeihauptkommissar aus Zehlendorf zum Abschnitt 47. Sein Einsatzgebiet ist Lichtenrade, Marienfelde und Mariendorf-Süd. Im Interview sprachen wir mit ihm über seine Arbeit. Womit haben Sie es am häufigsten zu tun? Frank Thiele: Blechunfälle, Streit mit den Nachbarn oder Diebstähle an Kfz, die regelmäßig von Banden begangen werden. Jeder Arbeitsschritt...

  • Lichtenrade
  • 27.11.18
  • 431× gelesen
Leute
Katja Tiedtke am Ufer des Lichtenrader Dorfteichs, auf dem sie als Kind im Winter das Schlittschuhlaufen übte.

Katja Tiedtke kennt den Dorfteich seit der Kindheit
Killerkarpfen nie gesichtet

Ein paar Blässhühner schlängeln sich durch den Seerosenteppich am Ufer, als wir Katja Tiedtke an einem Novembermorgen zum Dorfteich Lichtenrade begleiten. Für die ganz in der Nähe wohnende 50-Jährige ist dieser Ort mit besonderen Erinnerungen verbunden. Wenn Katja Tiedke an ihre Kindheit und Jugendzeit zurückdenkt, erinnert sie sich daran, dass es in der Umgebung kaum Spielplätze gab. „So war für uns der Dorfteich immer Treffpunkt nach der Schule“, sagt sie. Auf der Wiese daneben wurde...

  • Lichtenrade
  • 22.11.18
  • 88× gelesen
Leute
Joachim Dillinger und seine Frau Brigitte tanzen einmal im Monat am Columbiadamm.
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Einmal im Monat aufs Parkett
Mit Senior Joachim Dillinger in der Tanzschule "Traumtänzer"

Nachmittags ist die Tanzschule „Traumtänzer“ gut besucht. Täglich tummeln sich im ehemaligen Offizierscasino am Columbiadamm tanzfreudige Singles und Paare, während kleine Lichtpunkte – reflektiert von einer Discokugel – elegant über das Parkett tänzeln. Joachim Dillinger kommt seit zehn Jahren regelmäßig her. „Mir gefällt, dass hier Gesellschaftstanz angeboten wird. Die Besucher sind kontaktfreudig, die Atmosphäre ist gut“, sagt er. Einmal im Monat ist er dort, entweder beim Seniorentanz am...

  • Tempelhof
  • 25.10.18
  • 60× gelesen
Leute
Andrea Krug und Dagmar Schadenberg machen seit 25 Jahren Bücher für Frauen, die Frauen lieben.
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"Wie gut, dass es euch gibt"
Seit 25 Jahren besteht der Verlag Krug & Schadenberg für lesbische Literatur

„Die Begine war proppenvoll“, schwärmt Andrea Krug von der Jubiläumsfeier am 15. Oktober im Frauenkulturtreff an der Potsdamer Straße. Krugs Verlag, den sie gemeinsam mit Dagmar Schadenberg führt, feierte sein 25-jähriges Bestehen. Der Verlag Krug und Schadenberg konzentriert sich seit seinem Bestehen auf lesbische Literatur. Im Gründungsjahr sei das noch etwas ganz Besonderes gewesen, erinnert sich Andrea Krug. „Damals gab es vielleicht zwei, drei Frauenverlage, die ein lesbisches...

  • Schöneberg
  • 19.10.18
  • 159× gelesen
Leute
Im Januar wurde Wolfgang Krueger (Mitte) noch im Rathaus Schöneberg anlässlich seines 80. Geburtstags gefeiert. In Begleitung seiner Frau Carmen (2.v.l.) durfte er eine Riesentorte seiner CDU-Parteikollegen Florian Graf (links) und Jan-Marco Luczak (rechts) anschneiden.
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Früherer Tempelhofer Bürgermeister Wolfgang Krueger im Alter von 80 Jahren verstorben

Im Januar wurde er im Rathaus Schöneberg anlässlich seines 80. Geburtstags von der CDU-Fraktion der Bezirksverordnetenversammlung noch mit einem Empfang gewürdigt. Nun ist der frühere Bürgermeister Wolfgang Krueger in der Nacht zum 14. Oktober verstorben. Krueger, Jahrgang 1937, war gelernter Tischler und Zimmermann. Er erlangte über die Abendschule das Abitur und studierte an der Staatlichen Ingenieurschule für Bauwesen sowie an der Technischen Universität. Später war er als Bauleiter im...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 15.10.18
  • 183× gelesen
Leute
Bei unserem Besuch am 7. September klagten Carola und Achim Meuser über den Schimmelbefall, der sie seit 2016 belastet. Nun ziehen sie in eine neue Wohnung außerhalb Berlins.

Happy End für die Meusers
Paar kann endlich verschimmelte Wohnung verlassen

Vor zwei Wochen berichteten wir über Carola und Achim Meuser. Monatelang versuchte das Paar, aus seiner verschimmelten Wohnung in der Bernauer Straße herauszukommen. Eine fehlende Mietschuldenfreiheitsbescheinigung verhinderte jedoch mehrfach den Einzug in eine neue Bleibe. Nun gibt es ein Happy End. Wenige Tage nach unserem Besuch bei den Meusers fanden diese eine Wohnung etwas außerhalb von Berlin im Landkreis Teltow-Fläming. Das fehlende Dokument, das die beiden aufgrund eines laufenden...

  • Lichtenrade
  • 02.10.18
  • 84× gelesen
Leute
Jan Rauchfuß ist seit 2011 Bezirksverordneter der SPD.

Im Nebenjob Vollblutpolitiker
Jan Rauchfuß über Euref, explodierende Mieten und Kriminalität

„Politik ist mein Nebenberuf“, erklärt Jan Rauchfuß. Ihn übt der junge Volkswirtschaftler allerdings mit Hingabe aus. Wir trafen den Vorsitzenden der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung am Schöneberger Gasometer. Der Euref-Campus begeistert den 32-Jährigen, der seit 2011 in der BVV sitzt. „Er ist von bezirkspolitischer Bedeutung“, so Jan Rauchfuß. „Das herausragende Projekt im Bezirk der vergangenen zehn Jahre. Hier wird für morgen gewirtschaftet. Gleichzeitig ist es ein...

  • Schöneberg
  • 20.09.18
  • 369× gelesen
Leute
Gizem Shakier am Eingang zum Ankogelbad. Dort verbrachte sie als Kind einen Großteil der Sommerferien.

"Die ganze Nachbarschaft war da": Moderatorin Gizem Shakier erinnert sich an die Ferien im Ankogelbad

Der Rollentausch ist etwas ungewohnt für sie, denn normalerweise führt Gizem Shakier selbst Interviews. Beim Radiosender „98.8 Kiss FM“ moderiert die 28-Jährige ihre eigenen Sendungen. Dort hat sie regelmäßig die erfolgreichsten deutschen Rapper zu Gast, mit denen sie über Musik und Privates spricht. Diesmal geht es um etwas Privates aus ihrem Leben: den Lieblingsort ihrer Kindheit. Als sie gerade einmal zwei Jahre alt war, zogen ihre Eltern mit ihr nach Mariendorf. Dort wohnt Gizem Shakier...

  • Mariendorf
  • 20.09.18
  • 181× gelesen
Leute
2000 Personen, zumeist Männer, besuchen die Beisetzung auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof.
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Intensivtäter Nidal R. beigesetzt
Rund 2000 Trauergäste auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof

Mit zehn wurde er zum ersten Mal straffällig, mit 36 starb er im Kugelhagel einer rivalisierenden Bande. Am 13. September wurde Deutschlands bekanntester Intensivtäter, der Deutsch-Araber Nidal R. aus Neukölln, auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof beigesetzt. Zur Beerdigung nach muslimischem Ritus kamen 2000 Trauergäste, hohe Clan-Bosse, Rockergruppen, Mitglieder von Großfamilien. Die Unterwelt der Republik war am Grab versammelt. Bei grauem Himmel und Nieselregen strömen zumeist Männer...

  • Schöneberg
  • 17.09.18
  • 198× gelesen

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