80 000 Euro für Umweltbildung
Bezirk will Senatsmittel in neue Koordinierungsstelle investieren

Wie jeder andere Bezirk hat auch Tempelhof-Schöneberg jetzt kurzfristig 80 000 Euro zur Förderung der Umweltbildung zugeteilt bekommen. Das Geld stellt die Senatsumweltverwaltung für 2019 im Nachtragshaushalt zur Verfügung.

Es soll vom Umwelt- und Naturschutzamt als Zuwendung vergeben werden. Wie Oliver Schworck (SPD) mitteilt, hat der Bezirk bereits genaue Vorstellungen dazu, wofür die Mittel verwendet werden könnten. „Ziel soll es sein, die Akteure der Umweltbildung zu vernetzen, bestehende Umweltbildungseinrichtungen zu fördern und auszubauen und über einen Pool von freiberuflichen zertifizierten Natur- und Umweltpädagogen jeder Grundschulklasse zu ermöglichen, mindestens einmal jährlich ein Umweltbildungsangebot wahrzunehmen“, erläutert der Umweltstadtrat.

Ein Teil soll zwingend für die Einrichtung einer Koordinierungsstelle verwendet werden. Diese würde zunächst die bezirklichen Angebote, Bedarfe und Defizite von Schulen, Kitas und anderen Akteuren ermitteln. Finanzierung und Ausbildung der freiberuflichen Natur- und Umweltpädagogen übernimmt die Stiftung Naturschutz Berlin. „Darüber hinaus ist es Aufgabe der Koordinierungsstelle, geeignete Flächen für die Durchführung der Umweltbildungsangebote zu ermitteln und die Akteure der Umweltbildung im Bezirk und in Berlin zu vernetzen“, sagt Schworck.

Auch über 2019 hinaus fördern

Mit den Aufgaben der künftigen Koordinierungsstelle wurde vorübergehend die Naturwacht als Betreiber der Naturschutzstation im Diedersdorfer Weg in Marienfelde betraut. Diese möchte, wie Natur-Ranger Björn Lindner bereits im vergangenen Jahr andeutete, ihr Angebot für Kinder und Jugendliche weiter ausbauen. Laut Schworck werde auch die Organisation des Stationsbetriebs den neuen Anforderungen angepasst. „Aus bezirklicher Sicht wird es möglich sein, attraktive Umweltbildungsangebote fortzuführen, neu zu entwickeln und bezirksweit anzubieten. Dabei können die langjährigen Erfahrungen der Naturwacht genutzt werden. Zusätzlich trägt die Übernahme der neuen Aufgaben weiter zur Stabilisierung und Entwicklung der Naturschutzstation Marienfelde bei“, so der Stadtrat. Die Senatsverwaltung strebt an, die Umweltbildung auch über 2019 hinaus zu fördern und auszubauen.

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