Engagiert für biologische Vielfalt
Lebensräume für geschützte Tier- und Pflanzenarten gesichert

Umweltstadtrat Oliver Schworck (SPD) hat die Bemühungen des Bezirks für den Umweltschutz gelobt. „Tempelhof-Schöneberg engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Entwicklung der biologischen Vielfalt“, erklärte er.

„Schwerpunkt ist die naturschutzfachliche Pflege und Entwicklung der Marienfelder Feldmark und der naturnahen Flächen im Umfeld des Freizeitparks Marienfelde. Damit konnten Lebensräume für besonders geschützte Tier- und Pflanzenarten gesichert beziehungsweise neu geschaffen werden“, so Schworck, der zugleich Stellung zu einem Antrag der Grünen aus dem April bezog.

Darin hatten die Bezirksverordneten Elisabeth Kiderlen und Annabelle Wolfsturm das Bezirksamt aufgefordert, die „Deklaration biologische Vielfalt“ in Kommunen zu unterzeichnen und die für Tempelhof-Schöneberg relevanten Punkte schrittweise umzusetzen. Laut Schworck sei dies nach Auffassung des Bezirksamts jedoch nicht erforderlich. „Nach Mitteilung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz beabsichtigt das Land Berlin, die Deklaration zu unterzeichnen, und damit verbunden dem Bündnis ‚Kommunen für biologische Vielfalt‘ beizutreten.“ Eine eigenständige Mitgliedschaft des Bezirks im Bündnis scheint daher nicht notwendig zu sein.

Die „Deklaration biologische Vielfalt“ geht auf eine Initiative des Bundesamts für Naturschutz zurück, die im Februar 2012 zu einem Zusammenschluss von rund 60 Kommunen führte. Sie soll dazu beitragen, die Bemühungen zum Schutz von Artenvielfalt und Lebensräumen in den jeweiligen Gebieten zu verstärken. „Städte und verdichtete urbane Räume sind durch ihren Ressourcen- und Güterbedarf einerseits Treiber des Verlustes an biologischer Vielfalt, andererseits bieten sie auch vielfältige Habitate und Rückzugsräume für unterschiedliche Arten, die in ausgeräumten, intensiv agrarisch genutzten Landschaften oft nicht mehr zu finden sind“, beschrieben die Grünen Chancen und Risiken. Dies scheint auch dem Umweltstadtrat bewusst zu sein. „Die entsprechenden Aktivitäten werden unabhängig von der Unterzeichnung der Deklaration fortgeführt“, teilte Schworck mit. „Durch die Unterstützung der Naturwacht Marienfelde können die Ergebnisse der Pflegemaßnahmen und vielfältigen Potenziale der Freiflächen für die Umweltbildung genutzt werden.“

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