Hilfe für Helfer

Tempelhof. Verteilt auf elf Standorte wurden in Tempelhof-Schöneberg im Juni insgesamt etwa 4300 Flüchtlinge gezählt. Allein in den Hangars des ehemaligen Flughafens leben zurzeit rund 1300 Geflüchtete, die von 300 ehrenamtlichen Helfern unterstützt wurden.

„Aber bei allen guten Absichten und bei aller Freude über gelungenes Engagement sind die Herausforderungen nicht zu unterschätzen, denen die Helfenden gegenüberstehen“, so Heidrun Pahl vom Verein KommRum. Die daraus gewonnene Erkenntnis: „Auch Helfer brauchen Hilfe, um nicht hilflos zu werden.“ Aus diesem Grund haben sich vier psychosoziale Vereine im Bezirk für ein entsprechendes Unterstützungsangebot zusammengetan.

Das besteht aus zwei professionell angeleiteten Gesprächsgruppen in Tempelhof und in Schöneberg, die im Wechsel wöchentlich stattfinden und für die Teilnehmenden kostenlos sind. Beide Gruppen können unabhängig vom Einsatzort besucht werden, die Teilnehmenden bleiben auf Wunsch anonym und alle Informationen werden vertraulich behandelt. Die Tempelhofer Gruppe unter Leitung der Sozialpädagogin Stephanie Peker und der Psychologin Vera Nagy trifft sich jeweils am ersten und dritten Dienstag im Monat von 16 bis 17.30 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung (bis 24 Stunden vorher) unter  752 52 98. HDK

Autor:

Horst-Dieter Keitel aus Tempelhof

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