Rückkehr des alten Tiergartenviertels
Poetisch-musikalische Rekonstruktion des untergegangenen Quartiers

Nur sie ist übriggeblieben: die St. Matthäuskirche des alten Tiergartenviertels.
  • Nur sie ist übriggeblieben: die St. Matthäuskirche des alten Tiergartenviertels.
  • Foto: Sammlung Stiftung St. Matthäus
  • hochgeladen von Karen Noetzel
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Zahlreiche Prominente wie Theodor Fontane, Walter Benjamin, Max Liebermann, Adolph Menzel, Bettine von Arnim, Marie von Bunsen, die Brüder Grimm oder Fanny Lewald wohnten im Tiergartenviertel. Ihre Villen sind verschwunden. Albert Speers Welthauptstadtpläne und der Zweite Weltkrieg radierten das Viertel aus. Einzig die St. Matthäus-Kirche ist übrig geblieben.

Dort kommen am 1. November, 19 Uhr, diejenigen wieder zu Wort, die damals malten, schrieben, komponierten und diskutierten. Die Schauspieler Corinna Kirchhoff, Josefin Platt, Johannes Schäfer und Roland Schäfer sowie der Stadthistoriker Fred Riedel leihen ihnen ihre Stimme.

Die Dramaturgin Brigitte Landes hat aus Texten, Musik und Bildern das alte Tiergartenviertel der Jahre 1846 bis 1900 rekonstruiert. Liana Narubina am Klavier spielt Werke von Franz Liszt, Clara Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Am 3. November, 16.30 Uhr, führt Fred Riedel durch das verschwundene Viertel; Anmeldung unter info@stiftung-stmatthaeus.de. Den Tag beschließt ein Gottesdienst um 18 Uhr in St. Matthäus. Es predigt Christoph Markschies, Professor an der Humboldt-Universität Berlin. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

Die Reihe wird am 21. Februar und 17. April fortgesetzt. Dann geht es um das Tiergartenviertel in den Jahren von 1900 bis 1933 beziehungsweise von 1933 bis 1950. KEN

Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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