Denkmäler verschwanden

Weißensee. „Decommuni_ation“ ist der Titel einer neuen Ausstellung, die bis zum 8. März in der Kunsthalle am Hamburger Platz zu sehen ist. Als Dekommunisierung wird das Verbot der Verwendung kommunistischer Symbole in der Ukraine bezeichnet. Im Jahre 2016 wurden im Zuge des politischen Umbruchs zahlreiche Monumente der Sowjetzeiten zerstört, darunter 1320 Lenin-Monumente. Im Forschungs- und Ausstellungsprojekt „Decommuni_ation“ untersuchen 30 Künstler aus der Ukraine und Deutschland die Kunst in totalitären Regimen, das Kulturerbe der Moderne sowie die Zerstörungsprozesse von Monumenten und Sehenswürdigkeiten. Dabei werden auch die künstlerischen Freiheiten sowie deren Grenzen sondiert. Das Projekt ist eine Kooperation der Weißenseer Kunsthochschule mit der „Nationalen Akademie für Kunst und Architektur“ in Kiew sowie mit den Künstlern des Projektes „Soshenko33“. Geöffnet ist die Kunsthalle in der Gustav-Adolf-Straße 140 mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr. BW

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