Es werde Licht
Park am Weißen See: Bürger votieren für Anbringung einer Beleuchtung beim Subbotnik

Seit zwei Jahren engagiert sich der Verein Parkfreunde Weißensee für die zentrale Grünanlage im Ortsteil.

Im vergangenen Sommer lud er Verantwortliche aus dem Bezirksamt zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion über die Zukunft des Parks am Weißen See ein. Und in diesem Frühjahr möchten seine Mitglieder, unterstützt von möglichst vielen fleißigen Helfern, im Park selbst Hand anlegen. Der Verein organisiert einen Subbotnik. Damit möglichst viel für den Park getan werden kann, fand bereits im Februar ein Treffen mit dem Leiter des Fachbereichs Grünanlagen im Bezirksamt, Wolf Sasse, und Vertretern des Vereins statt. Sasse sagte zu, die Helfer mit nötigem Arbeitsgerät auszustatten. Außerdem wurde gemeinsam geschaut, welches Vorhaben von den Parkfreunden umgesetzt werden könnte.

Es wurden vier mögliche Projekte vorgeschlagen. Dazu zählen die Renaturierung des Trampelpfades am Parkeingang Albertinenstraße. Dieser wilde Weg entstand vor etwa drei Jahren, nachdem die Entsorgungsfahrzeuge der BSR Reifenspuren in der Liegewiese hinterlassen hatten. Vorgeschlagen wurde die Installation einer provisorischen Beleuchtung des Weges zum Sportklub Dokan. Der Weg, der zur temporären Traglufthalle des Sportclubs führt, ist bisher auf rund 150 Meter Länge abends stockdunkel. Eine dritte Idee: Das Anbringen von Schildern, die auf die nächstgelegene Toilette hinweisen. Und letztlich könnte Wildwuchs vor der ehemaligen Sporthalle gerodet werden.

Über alle vier Projekte konnten Parknutzer zwei Wochen lang abstimmen. Mit großer Mehrheit von knapp 46 Prozent sprachen sich die Nutzer für das Projekt der provisorischen Beleuchtung aus. Auf Platz zwei landete mit 27 Prozent die Renaturierung des Trampelpfades. Nun soll bei einem weiteren Vor-Ort-Termin mit Mitarbeitern des Grünflächenamtes und mit Dokan-Chef Guido Wallmann Näheres zur Projektumsetzung abgestimmt werden. Danach hoffen die Organisatoren auf viele Leute, die verlässlich ihre Teilnahme am Subbotnik zusagen. Sobald es einen Terminvorschlag gibt, soll dieser auf der Internetseite der Parkfreunde veröffentlicht werden. Alle Helfer können sich dann über Doodle anmelden. Am Tag des Subbotnik soll dann übrigens nicht nur gearbeitet werden. Der Verein wird Getränke und eine kleine Brotzeit an einer Feuerschale organisieren. Weitere Informationen gibt es im Internet auf parkfreunde-weissensee.berlin.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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