Neue Spreebrücke für Radfahrer
Brücke soll Verbindung zwischen Spandau und Westend verbessern

Die Bogenbrücke benötigt wenig Platz und fügt sich gut in den Naturraum ein.
  • Die Bogenbrücke benötigt wenig Platz und fügt sich gut in den Naturraum ein.
  • Foto: schlaich bergermann partner/infraVelo
  • hochgeladen von Karla Rabe

Der Spree-Rad- und Wanderweg wird barrierefrei ausgebaut und soll zukünftig für Radfahrer, Fußgänger und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen nutzbar sein. Kürzlich hat die infraVelo als verantwortlicher Dienstleister für das Radweg-Projekt den Vorplanungungsentwurf für eine Brücke vorgestellt.

Die neue Fuß- und Radwegbrücke soll am Sophienwerderweg auf Höhe des Grützmachergrabens in Spandau die Spree queren. Damit verläuft der Wanderweg künftig am nördlichen Flussufer entlang bis zur Havelmündung am Spandauer Horn. Derzeit bricht der Radfernweg am Wiesendamm ab und für Radfahrer und Fußgänger geht es dann nur über einen Umweg weiter. Die neue Brücke verbessert zugleich die Verbindung zwischen Spandau und Westend.

Vorgesehen ist eine Bogenbrücke. Der Vorplanentwurf des Ingenieurbüros "schlaich bergermann partner" hatte am besten abgeschnitten. Zur Debatte standen fünf Varianten. Die Bogenbrücke ermögliche für die Spannweite von rund 75 Metern eine dauerhafte Bauweise mit einem sehr guten Kosten-Nutzen-Verhältnis, erklärt Katja Krause, Geschäftsführerin von infraVelo die Entscheidung. Zudem würde eine solche „leichte Bogenbrücke“ sehr gut an diesen Ort passen. „Sie benötigt wenig Platz und fügt sich gestalterisch gut in die Mischung aus Gewerbegebiet und Naturraum ein“, sagt Mike Schlaich von schlaich bergermann partner.

Nach einer Prüfung der Unterlagen durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz könnten die Genehmigungsunterlagen Mitte 2022 bei der Planfeststellungsbehörde eingereicht werden. Zum genauen Baustart könne noch nichts gesagt werden. Der gesamte Aus- und Neubau des Spree-Rad- und Wanderweges soll 2027 abgeschlossen werden. Der Weg soll dann durchgängig begeh- und befahrbar sein und eine Breite von drei bis vier Metern haben.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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