Für Radfahrer gibt es laut CDU alternative Routen
Schrägparken soll dauerhaft bleiben

Die Wittenauer CDU möchte  das Schrägparken in Alt-Wittenau dauerhaft erhalten.
  • Die Wittenauer CDU möchte das Schrägparken in Alt-Wittenau dauerhaft erhalten.
  • Foto: Björn Wohlert
  • hochgeladen von Christian Schindler
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Die CDU Wittenau lädt am Mittwoch, 20. Mai, ab 19 Uhr zu einem digitalen Bürgerdialog über die Park- und Verkehrssituation in Alt-Wittenau ein.

Aktuell gilt auf der Straße Alt-Wittenau das Schrägparken. Damit stehen auf der Straße rund 50 Parkplätze mehr zur Verfügung als beim Längsparken. Die vorübergehende Änderung war von Baustadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) bewirkt worden, um die Auswirkungen der lange währenden Sanierung der Oranienburger Straße auf die benachbarten Straßen abzufedern.

Nach dem Willen der Senatsverkehrsverwaltung soll die Schrägaufstellung der Parkplätze nach dem Ende der Bauarbeiten wieder aufgehoben werden. Begründet wird die Entscheidung mit der Gefährdung von Radfahrern aufgrund des verengten Straßenraums durch das Schrägparken.

Keine Beschwerden
über fehlende Verkehrssicherheit

Die Wittenauer CDU-Bezirksverordneten Björn Wohlert und Michael Windisch kritisieren das Vorhaben: „Der Parkplatzmangel in der Siedlung wird erheblich verschärft, das Verkehrschaos wird wieder zunehmen. Wir haben sehr wenige Beschwerden über fehlende Verkehrssicherheit erhalten, dafür aber viel Zuspruch für die Schaffung von knapp 50 Parkplätzen.“

Für die beiden Kommunalpolitker war die Straße Alt-Wittenau ohnehin nie besonders attraktiv für Radfahrer. Der Verkehrsraum war und ist begrenzt, es existiert kein Radweg. Dafür gibt es erheblichen Lieferverkehr.

Oranienburger Straße
gute Alternative für Radler

Andererseits gibt es künftig laut Wohlert und Windisch gute Alternativen für Radfahrer: „Die Oranienburger Straße wird nach dem Abschluss der Baumaßnahmen über eine moderne Radverkehrsanlage verfügen und stellt eine sichere Verbindung zu den Radwegen am Eichborndamm und am Nordgraben her. Solange der Senat nicht den Öffentlichen Personennahverkehr massiv ausbaut, wird in Wittenau jeder zusätzliche Parkplatz für Autos dringend benötigt.“ Baustadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) hatte sich gegenüber dem Senat ebenfalls in mehreren Schreiben für das dauerhafte Schrägparken stark gemacht.

Der digitale Bürgerdialog zur Verkehrssituation in Alt-Wittenau erfolgt über die Plattform Zoom. Wer daran teilnehmen möchte, meldet sich per E-Mail an unter wittenau@cdu-reinickendorf.de. Er erhält dann die Meeting-ID und das Passwort.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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