Nach Sanierung
Haus am Lietzensee – Vereine bleiben außen vor

Mit Bestürzung reagiert die SPD-Fraktion auf die im Tagesspiegel Newsletter angekündigte Aussage von Sozialstadtrat Wagner, dass von den ehemals 29 Vereinen und Gruppen, nur noch 9 zukünftig im Haus am Lietzensee unterkommen werden.

Bis zu seiner Sanierung galt das Haus am Lietzensee zehn Jahre lang als beliebtes Stadtteil- und Nachbarschaftszentrum in der Herbartstraße 25 in Charlottenburg, welches von seinen Nachbarinnen und Nachbarn rege genutzt wurde. Doch diese Zeiten gehören offenbar der Vergangenheit an. Wie Sozialstadtrat Detlef Wagner (CDU) über den Tagesspiegel verlauten ließ, plant der neue Träger DRK nur noch 9 von den ehemals 29 Vereinen und Gruppen Räume im jüngst wiedereröffneten Haus am Lietzensee nutzen zu lassen.

„Ich bin fassungslos. Wir haben dem Stadtrat bereits in der Sitzung am 20. Juni mitgeteilt, dass der Sozialausschuss der BVV es als absolut notwendig erachtet, so viele der alten Gruppen wie möglich wieder in das Haus einziehen zu lassen“, ärgert sich Ann-Kathrin Biewener, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Charlottenburg-Wilmersdorf. „Dass das offensichtlich jetzt nicht mehr geht, scheint mir doch ein grober Absprache- und Planungsfehler seitens des Bezirksamtes zu sein. Man muss sich vorher Gedanken machen, wie man langjährig ansässige Gruppen im Haus halten kann. Mir scheint, als ob der zuständige Sozialstadtrat hier gänzlich die Übersicht verloren hat.“, so Biewener weiter.

Bereits im Juni gab es Unstimmigkeiten zwischen Stadtrat Wagner und dem Ausschuss für Soziales, dass es keine klaren Absprachen und Zeitplanungen zum Haus am Lietzensee gibt. Offen ist bislang immer noch, wann die angenommen Gruppen wieder die Räume nutzen dürfen und ob den abgelehnten Gruppen Ersatzräume angeboten werden können.

Bereits die geplante Wiedereröffnung Ende September sorgte für großen Unmut vieler Beteiligter, da ein Großteil der Räume noch gar nicht fertig war. Dass nun ein Großteil der ehemaligen Nutzergruppen gar nicht in das vom DRK geführten Haus rückkehren darf, ist ein weiterer Tiefschlag für das Projekt.

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