Wildtiere nicht füttern

Corona- Unternehmens-Ticker

Friedrichshain-Kreuzberg. Das Grünflächenamt bittet Besucher von Parks dringend darum, das Füttern von Wildtieren zu unterlassen. Immer wieder müssen die Mitarbeiter Essensreste beseitigen. Etwa altes Brot, das für Vögel in großen Mengen hinterlassen wird. Angelockt werden damit aber auch Ratten, die ohnehin ein großes Problem sind. Aktuell sind beispielsweise im Theodor-Wolff-Park Giftköder ausgelegt. Außerdem ist eine vorwiegende Ernährung mit Brot für einige Vogelarten sogar schädlich. Sie kann zu Nährstoffmangel führen. Wassertiere wie Enten oder Schwäne brauchen ebenfalls kein zusätzliches Futter. An Teichen oder entlang des Landwehrkanals ist das illegale Füttern auch deshalb problematisch, weil durch übrig gebliebene Lebensmittel die Wasserqualität verschlechtert wird.

Thomas Frey / tf
Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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