Zielvorgabe übererfüllt
Marzahn-Hellersdorf genehmigt mehr Wohnungen als geplant

Der Bezirk hat im vergangenen Jahr rund 16 Prozent mehr Wohnungen genehmigt als ursprünglich vorgesehen. Statt der geplanten 1800 Wohnungen wurde bis Ende September 2018 der Bau von 2080 Wohnungen genehmigt.

Vor rund einem Jahr haben der Senat und die Bezirke das Berliner Bündnis für Wohnungsneubau und Mieterberatung abgeschlossen. Dabei wurden Vereinbarungen zwischen dem Senat und jedem Bezirk einzeln unterzeichnet, die individuelle Zielvorgaben enthalten.

Nach einem Jahr hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eine Zwischenbilanz gezogen. Danach gehört Marzahn-Hellersdorf zu den Bezirken, die ihre Verpflichtungen übererfüllen. Mit rund 116 Prozent der Zielvorgabe liegt Marzahn-Hellersdorf im Bezirksvergleich allerdings nur im Mittelfeld. Spitzenreiter ist Tempelhof-Schöneberg, das mit 1366 genehmigten Wohnungen seine Zielvorgabe (195 Prozent) fast verdoppelte. Schlusslicht ist Spandau, dass mit 1036 genehmigten Wohnungen nur einen Wert von 42 Prozent erreichte. In Pankow wurden mit 3143 Wohnungen die meisten Baubescheide erteilt.

Die Zielvorgaben sind nur ein Punkt des Berliner Bündnisses für Wohnungsneubau und Mieterberatung. Die Bezirke sind darüber hinaus  verpflichtet, kostenlose Mieterberatungen zu ermöglichen. Außerdem soll bei Neubauvorhaben sichergestellt werden, dass Anwohner an den Planungen angemessen beteiligt und rechtzeitig darüber informiert werden.

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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