IGA-Seilbahn nimmt Probebetrieb auf

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) nahm als einer der ersten an einer Probefahrt der Kienberg-Seilbahn teil.
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Marzahn-Hellersdorf. Der Probebetrieb der IGA-Seilbahn am Kienberg hat begonnen. Noch wird geprüft, ob sie auch verkehrssicher ist.

Als einer der Ersten durfte der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) an einer solchen Probefahrt teilnehmen. Von der Talstation nahe der Hellersdorfer Straße bestieg er mit der Geschäftsführung der IGA Berliner GmbH und der Leitner AG eine Gondel. Das Südtiroler Unternehmen errichtete die Seilbahn in knapp sechs Monaten.

„Die IGA-Seilbahn gewährt eine spektakuläre Fahrt mit einmaliger Aussicht“, sagte Müller. Mit der IGA im Jahr 2017 habe Berlin die große Chance, sich als grüne Metropole zu präsentieren. Den Besuchern werden sich völlig neue Blicke über den Nordosten Berlins ermöglichen. Die Seilbahn soll aber auch helfen, die enormen Verkehrsprobleme während der internationalen Gartenschau umweltfreundlich zu lösen. Ein Teil der Anwohner war und ist davon nicht überzeugt. Sie begleiteten das Seilbahn-Projekt von Beginn an mit Protesten.

Mehr als zwei Millionen Besucher werden zur IGA erwartet. Sie kommen voraussichtlich zum größten Teil mit der U-Bahn bis zum Haupteingang an der Hellersdorfer Straße. Von hier aus sollen sie das rund 100 Hektar große IGA-Gelände „erobern“. Von der Talstation können sie auf den 102 Meter hohen Kienberg fahren, wo die Bergstation der Seilbahn bereits fertig ist. Eine 20 Meter hohe Aussichtsplattform wird gleich daneben gebaut. Eine weitere Station wird am künftigen Haupteingang der Gärten der Welt am Blumberger Damm gebaut.

Die Kienberg-Seilbahn legt eine Strecke von 1,5 Kilometern zurück und kann pro Stunde rund 3000 Fahrgäste transportieren. Die Fahrt ist in der Eintrittskarte für das IGA-Gelände in Höhe von 20 Euro inbegriffen.

Derzeit wird die Anlage weiter getestet. Bremsproben sowie Kontrollen an den Bauwerken gehören dazu. Anschließend finden weitere Fahrten im Probebetrieb statt. Zudem wird das Personal gemeinsam mit den Höhenrettungsteams der Berliner Feuerwehr geschult.

Der öffentliche Betrieb findet erst mit Beginn der IGA im April kommenden Jahres statt.hari

Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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