Acht Wochen in China
Berliner Schüler können sich jetzt für Austauschprogramm anmelden

Lea Schuber vor der chinesischen Mauer bei einem früheren Schüleraustauschprogramm.
  • Lea Schuber vor der chinesischen Mauer bei einem früheren Schüleraustauschprogramm.
  • Foto: AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
  • hochgeladen von Dirk Jericho

Per Schüleraustausch in eine andere Welt eintauchen, in einer chinesischen Gastfamilie leben und im drittgrößten Land der Erde zur Schule gehen: Schüler zwischen 14 und 18 Jahren können sich für das Erlebnis bis 31. Januar bewerben.

Welche Einreiseregeln und Corona-Beschränkungen im kommenden Sommer gelten, weiß derzeit niemand. Die gemeinnützige Jugendaustauschorganisation „AFS Interkulturelle Begegnungen“ plant weiter am zweimonatigen Austauschprogramm. Sollte Corona einen Strich durch die Rechnung machen, gibt es „einen digitalen Backup-Plan“, sagt AFS-Sprecherin Katharina Lemke. Wenn alles klappt, fliegen die Teilnehmer vom 1. August bis 26. September 2021 ins riesige China. Der Gegenbesuch der chinesischen Schüler bei den Berliner Gastfamilien ist für Februar und März 2022 geplant.

Für die Teilnahme am Austauschprogramm gibt es keine Bedingungen, jeder Schüler zwischen 14 und 18 Jahren kann sich anmelden. Wie viele Schüler tatsächlich fliegen, hängt auch davon ab, wie viele Anmeldungen AFS auf chinesischer Seite hat und wie viele passende Austauschpaare gebildet werden können. Lemke rechnet mit einer Gruppe von circa zehn Schülern. Sie verbringen acht Wochen in einer chinesischen Gastfamilie und besuchen eine weiterführende Schule.

Im Programm inbegriffen ist ein einwöchiger Sprachkurs und Aufenthalt in Peking mit kulturellem Rahmenprogramm. Um den Kurzzeitaustausch vorzubereiten, werden die Teilnehmer vorher betreut. AFS kümmert sich auch während des Auslandsaufenthaltes um die Schützlinge. „Während eines Schüleraustauschs lernen sich viele junge Menschen selbst besser kennen und entdecken neue Stärken und Talente“, sagt Hilke Delbeck von AFS. „Die Schule in China ist sehr anspruchsvoll und fordert vollen Einsatz, gleichzeitig ist sie durch ihr vielfältiges Kursangebot – beispielsweise Tai-Chi oder Kalligrafie – auch ein Ort, an dem die Gastschüler sich kreativ ausleben können“, so Delbeck.

Die Stiftung Mercator fördert jeden Schüler mit 2000 Euro. Der Eigenanteil, den die Eltern aufbringen müssen, liegt bei 2490 Euro. Wer so viel Geld nicht hat, kann auf Antrag auch mehr Förderung erhalten. Der Anmeldeschluss für den Schüleraustausch ist der 31. Januar 2021.

Informationen zu diesem Programm finden sich auf afs.de/kurzzeit-china.

Autor:

Dirk Jericho aus Mitte

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