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Hoher Krankenstand im Jugendamt

Mitte. Die Sozialarbeiter in den für den Kinderschutz zuständigen Regionalen Sozialen Diensten (RSD) im Jugendamt waren im Schnitt in den vergangenen zwei Jahren 14 Kalendertage krankgeschrieben. Das geht aus einer Anfrage der AfD-Verordneten Sabine Schüler hervor. Wie Jugendstadträtin Sandra Obermeyer (parteilos, für die Linke) mitteilt, waren von den 70 Sozialarbeitern, die sich um Problemfamilien kümmern, 25 Kollegen mehr als 30 Kalendertage krankgemeldet, neun davon kommen auf mehr als 60 Kalendertage in 2015/2016, drei sogar auf mehr als 100. Immer wieder schließen die vier Regionalen Dienste des Jugendamtes, um liegengebliebene Fälle aufzuarbeiten. In dieser Zeit fallen Sprechstunden aus. Die Mitarbeiter sind oft überfordert, weil sie bis zu 80 Fälle betreuen müssen. Wie Jugendstadträtin Sandra Obermeyer sagt, konnte bisher „eine Stellenplanung mit Vertretungsreserve im Jugendamt nicht realisiert werden“. DJ

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