Berliner Unternehmen investieren in Bildung
Elf Millionen Euro Förderung in den vergangenen fünf Jahren

Von 2015 bis 2020 haben Unternehmen insgesamt rund elf Millionen Euro in 20 Bildungsprojekte in den Bereichen „Berufliche Bildung“, „Akademische Fachkräfte und Wissenstransfer“ sowie „Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit“ investiert. 

Das teilte die Industrie- und Handelskammer (IHK) zum Ende des Förderzeitraums mit. Ausgangspunkt für die Förderinitiative „Wirtschaft finanziert Bildung und Wissen“ war 2014 die Entscheidung der IHK-Vollversammlung, auf die Rückzahlung von Mitgliedsbeiträgen zu verzichten und stattdessen elf Millionen Euro in Bildungs- und Wissensprojekte zu investieren. Aus 350 Bewerbungen wurden 20 Förderprojekte ausgewählt. Mit der Abschlussveranstaltung des Projekts „Brückenbauer“ an der Hermann-von-Helmholtz-Schule in Neukölln endet die IHK-Förderinitiative.

„Der nächste Schritt muss nun die Verstetigung der Projekte sein, damit sie auch nachhaltig ihre Wirkung entfalten können“, sagte IHK-Präsidentin Beatrice Kramm. Das Projekt an der Hermann-von-Helmholtz Schule stellte eine systematische Berufsorientierung zusammen mit einem Netzwerk aus Ausbildungsbetrieben von der Klasse 7 bis 10 in den Mittelpunkt. Ziel ist ein strukturierter Übergang in die Ausbildung. Mit dem Handbuch „Ich will Chef werden“ gibt die Neuköllner ISS praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Kooperation mit Ausbildungsunternehmen, um erfolgreiche Einstiege ins Berufsleben zu unterstützen. Der Leitfaden kann von allen Berliner Schulen genutzt werden. Einen Überblick über alle Bildungsprojekte der Förderinitiative unter www.ihk-berlin.de/bildungsprojekte

Autor:

Dirk Jericho aus Mitte

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