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Kunstwerk per Post: Mail Art in der Galerie Bianco A Nero zu sehen

In der Ausstellung wird auch diese Zeichnung des Pankowers Christian Badel gezeigt.
In der Ausstellung wird auch diese Zeichnung des Pankowers Christian Badel gezeigt. (Foto: Christian Badel)

Pankow. Eine umfangreiche Sammlung mit Mail-Art-Kunstwerken ist in einer neuen Ausstellung in der Galerie Bianco A Nero zu sehen.

Präsentiert wird sie von der Kunsthistorikerin und Künstlerin Juliana Hellmundt. Mail Art kann mit „Postkunst“ übersetzt werden. Darunter versteht man Kommunikation durch Kunst. Mail Art umfasse die im Netz der Post versandten Briefe, Karten, Objekte und Dokumentationen von Kunstprojekten, die von Künstlern versandt, gesammelt und archiviert werden, sagt Christian Badel. Der Pankower Künstler beschäftigt sich seit Jahren selbst mit dieser Kunstform.

Auch im Zeitalter der digitalen Kommunikation artikulieren die Mail-Art-Künstler ihre künstlerischen Positionen nur per Post. Die offenen Kunstpostkarten erreichten das Publikum während sie bereits „unterwegs“ sind, so Christian Badel. Das alles geschieht ohne Kommerz.

In der neuen Ausstellung werden von Juliane Hellmundt Arbeiten von 110 Künstlern und Autoren aus 21 Ländern gezeigt. Diese gestalteten Beträge unter dem Motto „Jeder macht aus seinem Leben seinen eigenen Zirkus“. Akrobaten und Zauberer begeisterten schon Künstler wie Jean Fouquet, Joan Miró, Marc Chagall, Pablo Picasso und Max Beckmann. Diese hinterließen heutigen Künstlern viele Anregungen. Die Beiträge der Mail-Art-Ausstellung offenbaren überwiegend große Bewunderung für die menschlichen Leistungen in der Manege. Unter anderem sind Zeichnungen, Aquarelle, Collagen, Fotografien, Objektkunst und musikalische Kompositionen zu besichtigen. BW

Die Ausstellung in der Galerie in der Harzburger Straße 3a hat bis zum 27. Oktober montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr geöffnet.
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