Modellprojekt soll nachstationäre Versorgung verbessern

Das Team des INDIKA-Projektes vor seinem Büro an der Schönhauser Allee. | Foto: BW
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Prenzlauer Berg. Wie geht es nach einem Schlaganfall weiter? Diese Frage stellen sich Betroffene und Angehörige. Ihnen möchte das Projekt INDIKA helfen. Sie finden in den Mitarbeiterinnen Ansprechpartner, und das Projekt bietet kostenfrei Informationsveranstaltungen zu diesem Thema an.

Die sechs Buchstaben INDIKA stehen für den sperrigen Projektnamen "Indikationsspezifische regional koordinierte nachstationäre Langzeitversorgung vom Menschen mit Schlaganfall und Menschen mit Demenz nach Schlaganfall in Berlin-Pankow". Immerhin erleiden jedes Jahr weit über 1000 Pankower einen Schlaganfall. Nach Behandlung in Kliniken und Reha-Einrichtungen müssen sie oft ihre Lebensweise ändern. Davon betroffen sind natürlich auch die Angehörigen.

Um ihnen zu helfen, hat der "Qualitätsverbund Netzwerk im Alter - Pankow" (QVNIA) mit dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen das Modellprojekt INDIKA gestartet, das noch bis April 2016 läuft. Von Wissenschaftlern begleitet, kooperieren etwa 60 Partnereinrichtungen in diesem Projekt miteinander. Hilfe bekommen Menschen, die 55 Jahre und älter sind und deren Schlaganfall nicht länger als ein Jahr zurückliegt. Sie müssen im Bezirk Pankow wohnen und gesetzlich krankenversichert sein. Die INDIKA-Mitarbeiter helfen dabei, den bisherigen Behandlungserfolg zu sichern und auszubauen sowie Folgeschäden und Begleiterkrankungen zu vermeiden. Unterstützt werden eine selbstständige Lebensführung und der Verbleib in der gewohnten Lebensumgebung.

Weitere Informationen gibt es unter 47 48 87 71, im Büro des QVNIA in der Schönhauser Allee 59b sowie im Internet auf www.qvnia.de.
Bernd Wähner / BW
Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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