Ehrengrab für Hedwig Dohm
Berliner Pionierin der Frauenbewegung wird gewürdigt

Das Grab von Hedwig Dohm auf dem Alten St. Matthäuskirchhof.
  • Das Grab von Hedwig Dohm auf dem Alten St. Matthäuskirchhof.
  • Foto: Bertram von Boxberg
  • hochgeladen von Karen Noetzel

Die Berlinerin Hedwig Dohm (1831-1919) forderte 1873 als erste in Deutschland das Frauenwahlrecht und die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Männern und Frauen.

Jetzt erhält diese Pionierin der Frauenbewegung ein Ehrengrab des Landes Berlin.
Die Enthüllung auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof, Großgörschenstraße 12-14, wird am 24. März um 12 Uhr im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Frauenmärz“ des Bezirks Tempelhof-Schöneberg gefeiert. Mit der Verleihung des Ehrengrabstatus würdigt das Land Berlin Hedwig Dohm für ihre großen Verdienste um Demokratie und Frauenrechte. Ihre Grabstätte ist so für mindestens zwei Jahrzehnte gesichert.

In der Kapelle des Kirchhofs wird das Ereignis gebührend gefeiert. Grußworte sprechen Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD), die Grünen-Bundestagsabgeordnete für Tempelhof-Schöneberg, Renate Künast, und die Vorsitzende des Journalistinnenbundes, Rebecca Beerheide. Dohm-Biographin Isabel Rohner und Historikerin Nikola Müller werden als spritziges Duo das Leben und Wirken der Geehrten schildern. Der Eintritt zu „Femmage an Hedwig Dohm“ ist frei.

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