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Gedenktafel für Malerin

Schöneberg. Am 8. Mai 19 Uhr enthüllt Bürgermeisterin Angelika Schöttler in der Eisenacher Straße 89 eine Gedenktafel für die Malerin und Grafikerin Gertrude Sandmann. Die 1893 geborene Künstlerin wurde als Jüdin von den Nazis verfolgt und überlebte den Krieg als "U-Boot" in einem Versteck in Berlin. Seit Mitte der 20erJahre gehörte Sandmann zum Künstlerinnenkreis um Käthe Kollwitz. Sie war Mitglied der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer (GEDOK) und 1974 Mitbegründerin der Lesbengruppe L74 in Westberlin. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1981 lebte und arbeitete Gertrude Sandmann in der Eisenacher Straße.

Karen Noetzel / KEN
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