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Neuer Vorfall an Spreewald-Grundschule
Bis Ferienbeginn wieder Wachschutz vor Ort

Unterrichten nur nebenher? Diese Schule kommt gar nicht mehr aus den Schlagzeilen. Ein Tollhaus? Wieder hat es im Umfeld der Spreewald-Grundschule an Pallas- und Gleditschstraße einen Vorfall gegeben.

Mitte Mai entblößte sich ein Exhibionist gegenüber einer Schulmitarbeiterin. Seit dem 6. Juni aber besteht die Hoffnung, dass eine Beruhigung der Lage eintritt. Seit diesem Tag gibt es erneut einen Wachschutz.

Bis zum Beginn der Sommerferien wird ein privater Sicherheitsdienst werktags bis 18 Uhr für Ordnung sorgen, damit die Schule in aller Ruhe das tun kann, wofür sie da ist: ihre Schüler zu unterrichten.

Das Bezirksamt hat auf Initiative des Schul- und Jugendstadtrats Oliver Schworck (SPD) beschlossen, die Schule „zu unterstützen“. Lange Zeit hat sich das Bezirksamt gewehrt, den privaten Wachschutz zu bezahlen. Nun muss es sein. „Mit dieser Maßnahme möchte ich zur Beruhigung der Situation an der Schule beitragen“, erklärt Schworck.

Doch, wie der Verordnete der CDU-Fraktion, Christian Zander, anmerkt, beschränke das Schulamt den Einsatz der Security auf den Bereich am Schultor. Nur in Notfällen sollen die Mitarbeiter des Wachschutzes zur Durchsetzung des Hausrechts herangezogen werden, so Zander.

Vandalismus, Pöbeleien und Handgreiflichkeiten von Schülern, Eltern und fremden Personen auf dem Gelände der Schule und in ihrer unmittelbaren Umgebung hatten schon im März und April den Einsatz eines Sicherheitsdiensts notwendig gemacht. Danach zog er wieder ab. Die Schule durfte den Wachschutz nicht länger mit eigenen Mitteln aus dem Brennpunktprogramm finanzieren.

Zur weiteren Entschärfung der Lage wurde ein dritter Sozialarbeiter eingestellt. Zusätzlich will der Bezirk in der zweiten Jahreshälfte hinter dem bestehenden Zaun einen weiteren, höheren Zaun errichten. Die jetzige Umfriedung der Schule ist viel zu niedrig. Unbefugte können das Gelände völlig problemlos betreten.

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