Zweite Zufahrtsstraße wird nicht gebraucht
Beschäftigte auf Euref-Campus kommen zu Fuß, per Fahrrad, Bus oder Bahn

Insbesondere die Grünen hatten bereits zu Zeiten ihrer Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz immer wieder auf den Bau einer zweiten Zufahrtsstraße zum Euref-Campus gedrungen. Das dürfte jetzt endgültig vom Tisch sein.

In der vergangenen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses der Bezirksverordnetenversammlung vor der Sommerpause hat Klotz' Nachfolger im Amt, Jörn Oltmann (Grüne), mitgeteilt, dass ein neues Verkehrsgutachten zur Euref-Planstraße vorliege.

Darin kommen die Gutachter zu dem Schluss, dass eine solche Zufahrtsstraße, eine direkte Anbindung vom Euref-Campus zur Stadtautobahn, nicht notwendig ist – selbst wenn der letzte Flecken auf dem Euref-Gelände bebaut sein sollte. Der Grund: Der Anteil der auf dem Campus Beschäftigten, die mit dem Auto kommen, ist gering. Die meisten kommen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Die bisherige Zufahrt, die Torgauer Straße, reicht aus.

„Der Euref-Campus zeigt auch in dieser Hinsicht, dass er ein echter Zukunftsort moderner, klimafreundlicher Mobilität ist“, freut sich Lars Rauchfuß, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Sein Fraktionskollege Christoph Götz-Geene, bekannt für seine bisweilen ungewöhnlichen stadtentwicklungspolitischen Vorschläge, hat auch dieses Mal eine Idee. Die Fläche, die für die Planstraße nicht mehr benötigt wird, soll „gemeinwohlorientierten Zwecken zugeführt“ werden. „So kann statt einer Straße ein Ort für die Menschen im Bezirk entstehen“, sagt er.

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