Schulsporthalle wird aufgegeben
Neubau für Wolfgang-Borchert-ISS braucht Platz

Der Übergang führt vom Schulhaupthaus zur Schulsporthalle, die abgerissen werden soll.
  • Der Übergang führt vom Schulhaupthaus zur Schulsporthalle, die abgerissen werden soll.
  • Foto: Ulrike Kiefert
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Die Sporthalle der Wolfgang-Borchert-Schule wird abgerissen. Der geplante Schulneubau braucht Platz. Die neue Doppelsporthalle für das Stein-Gymnasium in der Nachbarschaft soll die Borchert-Schüler dann mitversorgen.

Die Schulsporthalle der Integrierten Sekundarschule (ISS) an der Blumenstraße 13 wird zugunsten der Schulerweiterung aufgegeben. Das hat der Senat auf Vorlage von Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) beschlossen. Hintergrund ist die Erweiterung der Wolfgang-Borchert-Schule, die Platz braucht.

Bis 2021 wird die fünfzügige Schule zu einer sechszügigen Schule einschließlich zweier Züge für die gymnasiale Oberstufe ausgebaut. Dafür bekommt die ISS am Standort Blumenstraße einen mehrgeschossigen Neubau mit Fachräumen, Verwaltungstrakt, Aula und Mensa. Im Gegenzug wird die Schulfiliale am Borchertweg 2 geschlossen.

Eine neue Sporthalle entsteht auf dem Schulgelände nicht. Die Borchert-Schüler sollen für ihren Schulsport künftig aber die neue Doppelsporthalle des nahe gelegenen Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums mitnutzen können. Die wird, wie berichtet, auf dem Gelände der ehemaligen Reiterstaffel gebaut. Statt der geplanten drei Hallenteile bekommt sie nun sechs. „Damit wäre der Bedarf an Sporthallenfläche für beide Schulstandorte gedeckt“, heißt es aus der Senatssportverwaltung. Und weiter: „Nach dem Abriss der Schulsporthalle an der Blumenstraße sollen die kurzfristigen Einschränkungen beim Schulsport sowohl am Standort der angemieteten Sporthalle in der Flankenschanze als auch in der Sporthalle Falkenseer Damm aufgefangen werden.“ Der Senatsvorlage muss jetzt noch das Abgeordnetenhaus zustimmen.

Die Wolfgang-Borchert-Schule hatte vor gut drei Jahren bereits einen Modularen Ergänzungsbau (MEB) am Falkenseer Damm bekommen wegen der akuten Platznot und als Ausweichquartier für den geplanten Ausbau. Der MEB soll in den neuen Schulcampus integriert werden. In der Summe hat die Borchert-Schule dann Platz für rund 780 Schüler. Das sind etwa 200 Plätze mehr als jetzt. Die Gesamtkosten für die Schulerweiterung schätzt die Senatssportverwaltung auf knapp elf Millionen Euro.

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