Noch einmal im Lichterglanz
IG City Weißensee sorgt für Weihnachtsstimmung auf der Berliner Allee

Der Vorsitzende der IG, Kai-Uwe Agatsy, Apotheker Marek Marciniak und Bodo Hildebrandt sorgten mit dafür, dass auch in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet werden konnte.
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  • Der Vorsitzende der IG, Kai-Uwe Agatsy, Apotheker Marek Marciniak und Bodo Hildebrandt sorgten mit dafür, dass auch in diesem Jahr die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet werden konnte.
  • Foto: Bernd Wähner
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Auch in diesem Jahr erstrahlt sie wieder im festlichen Lichterglanz: die Berliner Allee. An den Lichtmasten sind wieder leuchtende Elemente angebracht. Sie stellen einen Stern mit einem Schweif dar. Zu sehen sind sie an 70 Lichtmaste zwischen Rossinistraße und Lindenallee. Aber möglicherweise ist es das letzte Mal, dass sie in diesem Advent leuchten.

Die komplette Weihnachtsbeleuchtung wurde von Mitgliedern der Interessengemeinschaft IG City Weißensee organisiert und finanziert, ohne einen Cent Zuschuss vom Bezirksamt. Zu verdanken ist das vor allem Carmen Dewald, die seit vielen Jahren ein Modegeschäft auf der Allee betrieb und Vorsitzende der IG war. Sie ist zwar nicht mehr in Weißensee geschäftlich tätig, aber in alter Verbundenheit lief sie in den vergangenen Wochen von Geschäft zu Geschäft und akquirierte im Namen der IG Spenden für die Weihnachtsbeleuchtung.

„Wir sind froh, dass wir in diesem Jahr noch einmal das Geld dafür zusammenbekommen haben“, sagt Kai-Uwe Agatsy. Der Rechtsanwalt ist seit Jahren Mitglied in der IG und inzwischen auch ihr Vorsitzender. Immerhin 8000 Euro waren aufzubringen, damit die Allee wieder leuchtet. Allerdings ist abzusehen, dass die Kosten in den kommenden Jahren steigen werden. Unter anderem hängt das damit zusammen, dass die bisherigen Lichtelemente inzwischen sieben Jahre alt sind. Weil sie einige Wochen bei Wind und Wetter an den Laternenmasten hängen, müssen sie immer wieder repariert werden. Und irgendwann ist es dann so weit, dass neue Elemente angeschafft werden müssten. Doch diese Kosten könnte der Verein allein nicht tragen.

Gegründet wurde die IG City Weißensee 2000, um mit Aktionen die Berliner Allee als Einkaufsstraße zu beleben. Die bislang erfolgreichste Aktion war und ist seit 17 Jahren die jährliche Weihnachtsbeleuchtung. „Anfangs waren es noch Lichtsträuße“, erinnert sich Bodo Hildebrandt, der bis zu seinem Ruhestand Inhaber der Apotheke am Antonplatz war und sich immer noch in der IG City Weißensee engagiert. „Wir sind froh, dass es uns über so lange Zeit gelang, sie immer wieder zu finanzieren.“ Als Partner dafür konnte die Firma Boehlke gewonnen werden.

Froh sind die Mitglieder der IG auch, dass sich Rainer Perske auf dem Antonplatz unmittelbar an der Berliner Allee engagiert. Der Wochenmarktbetreiber hat auch in diesem Jahr dafür gesorgt, dass auf dem Platz ein großer Weihnachtsbaum aufgestellt wurde. Perske ist inzwischen auch eines der engagierten Mitglieder der IG. Seit Jahren bemühte sich die IG, auch vom Bezirksamt Unterstützung für ihre Projekte wie die Weihnachtsbeleuchtung zu erhalten. Doch im Amt sah man bisher keine Möglichkeit dafür. Inzwischen hat sich auf der Allee vieles verändert, nicht alles zum Besten. Die IG hat zwar derzeit 15 Mitglieder, aber die Arbeit bleibt letztlich an zwei, drei Leuten aus dem Vorstand hängen. „Deshalb sind uns in erster Linie aktive Mitglieder willkommen, die sich für die Berliner Allee und ihr Umfeld engagieren möchten“, sagt Kai-Uwe Agatsy. Denn ohne weiteres Engagement ist fraglich, ob es die Weihnachtsbeleuchtung auf der Allee auch 2019 noch geben wird.

In diesem Jahr können sich die Passanten auf der Allee aber noch einmal am Lichterglanz erfreuen. Die Beleuchtung bleibt bis kurz nach Neujahr hängen und wird täglich gegen 16 Uhr eingeschaltet. Mehr zur IG und den diesjährigen Sponsoren der Weihnachtsbeleuchtung ist auf www.city-weissensee.com zu erfahren.

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