Gedicht zum Frühling

Vom Eise befreit sind Flüsse
und Seen
noch lange nicht
in diesem Gedicht.
Das Jahr ist neu,
längst nicht Mai.
Gestern erst war
Februar.

Aber im Märzen wird´s grün
erste Blumen schon blühn.
Die Sonne steigt aus dem Winterkeller,
es wird heller.
Sie wärmt den Boden, es sprießt die Saat,
dass jeder daran Freude hat.

Nur es ist halt
immer noch kalt.
Letztes Eis auf Pfützen und Teichen,
doch der Winter muss weichen.

Zwar schickt er wütend hin und wieder
Schnee und Graupelschauer hernieder.
Aber bald wird´s um ihn still -
es ist April.

Süßer Duft nun weht durch die Lüfte,
lockt ins Freie Groß und Klein.
Winterspeck soll von der Hüfte,
ich glaube, es muss Frühling sein.

Manfred Groth, 2016

Autor:

Manfred Groth aus Charlottenburg

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