Leere Bars und humanoide Roboter
Künstler-Duo sendet Botschaften der Hoffnung

Vor dem art’otel am Ku’damm: Ronny Kindt und Marcus Klüh mit Hotelmanager Carsten Rudolph (Bildmitte).
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  • Vor dem art’otel am Ku’damm: Ronny Kindt und Marcus Klüh mit Hotelmanager Carsten Rudolph (Bildmitte).
  • Foto: Anastasia Shevchenko/Oliver Franke
  • hochgeladen von Ulrike Kiefert

Übergroße Leinwände hängen überall in Berlin an Gebäuden. Sie zeigen, wie die Corona-Pandemie die Stadt verändert hat. Die Motive: leere Bars, Zimmerservice in Schutzkleidung oder humanoide Roboter. Gestartet ist die Kunstaktion jetzt am Ku’damm.

Am Fenster vom The Grand steht eine Geisha in einem Astronautenanzug. Humanoide Roboter trinken Champagner und rauchen Zigaretten. Und an den Fenstern der „art’otels“ am Ku’damm und in Mitte haben die zwei Künstler mit einem Hauch schwarzen Humors die Akteure der Gastroszene porträtiert. Ein geschniegelter Barkeeper, der an einer leeren Bar steht, der Kellner, der anstelle einer Mahlzeit „Hoffnung“ als Speise serviert oder der Zimmerservice, der „Bitte nicht stören“-Schilder auf der Schutzkleidung trägt.

"Hope auf Tomorrow"

„Hope of Tomorrow“ ist eine berlinweite Urban Art Kampagne von Marcus Klüh und Ronny Kindt alias Ron Miller. Gestartet ist sie im "art’otel" am Ku’damm. Das Künstler-Duo will auf den fünf Meter langen Paste-ups Botschaften der Hoffnung an den Rest der Welt aussenden. Eine Welt, die die Corona-Pandemie stark gezeichnet hat. „Kein Ereignis in der jüngeren Geschichte hat unser Leben so aus dem Gleichgewicht gebracht“, sagen die Künstler. „Auch wenn Impfungen in Europa und anderen Ländern erste Lockerungen und Wege in Richtung Normalität mit sich bringen, sind andere Teile der Welt noch weit davon entfernt, wieder aufzuatmen.“ Wie sich das Leben verändert hat und wie die Zukunft womöglich aussieht, das beantwortet das Art-Duo Ron Miller auf seinen übergroßen Leinwänden. Die hängen in ganz Berlin verteilt an Gebäuden bekannter Institutionen und Unternehmen, laden zum Nachdenken und Staunen ein, schenken Hoffnung und zeigen Solidarität. Die Wahlberliner Klüh und Kindt verstehen ihre Kunst selbst als "Liebesbrief an den Rest der Welt".

Zu sehen ist das ungewöhnliche Kunstprojekt zunächst in Berlin, soll sich aber international ausbreiten, um Künstler in von Covid-19 betroffenen Städten zu inspirieren und einzuladen, ihre eigenen Beiträge zu diesem Thema zu leisten und Botschaften der Hoffnung zu senden.. Beide Künstler sind Autodidakten, beste Freunde und seit 2017 in der Kunstszene aktiv.

Vor dem art’otel am Ku’damm: Ronny Kindt und Marcus Klüh mit Hotelmanager Carsten Rudolph (Bildmitte).
Botschaften am art'otel in Mitte.
Autor:

Ulrike Kiefert aus Mitte

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