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Oberligisten rüsten sich: CFC und TeBe fiebern Rückrunde entgegen

Mit ihm kam der Erfolg zurück: Munier Raychouni bleibt Coach beim Fußball-Oberligisten CFC Hertha 06.
Mit ihm kam der Erfolg zurück: Munier Raychouni bleibt Coach beim Fußball-Oberligisten CFC Hertha 06. (Foto: Michael Nittel)

Die beiden Charlottenburger Fußball-Oberligisten CFC Hertha 06 und Tennis Borussia Berlin vergnügen sich zurzeit bei diversen Hallenturnieren. Doch der Fokus liegt schon jetzt auf dem Rückrundenstart im Februar. Während beim CFC eine wichtige personelle Entscheidung auf dem Trainerstuhl gefallen ist, hat TeBe endlich die so sehnlich erwartete Verstärkung für den Angriff gefunden.

Nachdem Munier Raychouni zunächst nur eine Übergangslösung auf dem Trainerstuhl beim CFC war, wird er das Team nun definitiv in der Rückrunde als Chefcoach weiter betreuen. Dies hatte ihm der Vorstand der 06er bereits vor dem letzten Hinrundenspiel mitgeteilt. Diese Entscheidung kam nicht überraschend, waren die Leistungen und vor allem die Ergebnisse des CFC seit seinem Amtsantritt Ende Oktober doch deutlich besser als noch unter der Regie von Ex-Coach Kemal Halat. Unter Halat hatte das Team nur einen Sieg, ein Remis aber sieben Niederlagen eingefahren und galt als klarer Abstiegskandidat. Unter Raychouni trat die Mannschaft endlich wieder als Einheit auf, bot aber nicht nur kämpferisch, sondern mitunter auch spielerisch ansprechende Leistungen: Entsprechend gelangen immerhin drei Siege und ein Remis bei vier Niederlagen und mit 14 Zählern zumindest der Sprung auf Platz 15. Allerdings ist es bis zum Klassenerhalt noch ein harter und vor allem weiter Weg. Denn nach aktuellem Stand müssten aus den beiden Oberligastaffeln acht oder sogar neun Teams absteigen. Ausschlaggebend wird sein, ob sich der Meister der Regionalliga Nordost in den Relegationsspielen zur 3. Liga durchsetzen kann oder nicht. Ein weiteres Kriterium ist, ob der Meister aus Thüringen erneut auf den Aufstieg in die Oberliga verzichten wird oder nicht. Der CFC sollte also auf Nummer sicher gehen und Minimum Platz zwölf erreichen. Und bis dahin fehlen zurzeit noch vier Punkte.

Wandervogel Karim Benyamina heuert an

TeBe hat indes einen hochkarätigen neuen Stürmer verpflichtet: Karim Benyamina ist in der Winterpause vom Regionalligisten FC Viktoria Berlin ins Westend gewechselt. Der 36-Jährige unterschrieb einen Vertrag über eineinhalb Jahre. Benyamina, in Dresden geboren, wuchs im Märkischen Viertel auf und erlernte in Reinickendorf beim MSV Normannia und dem 1. FC Lübars das Fußballspielen. Über die Stationen Berliner AK und Reinickendorfer Füchse gelangte er zunächst zum SV Babelsberg 03 und später zum 1. FC Union Berlin und stieg mit den Köpenickern bis in die 2. Bundesliga auf. Über die Stationen FSV Frankfurt, Karlsruher SC, den algerischen Erstligisten MC El Eulma, erneut den Berliner AK und Viktoria ist er nun bei den Veilchen gelandet. „Wenn man Berliner ist, kennt man Tennis Borussia. Und ich habe den Weg des Vereins mit großem Interesse verfolgt“, erklärt der Mittelstürmer. „Mich freut es sehr, sich einer Mannschaft anzuschließen, die Ziele hat und in dieser Saison sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal noch gut dabei ist.“

Zurzeit belegt TeBe den dritten Tabellenplatz und liegt sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter FSV Optik Rathenow zurück.

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