Finanzspritze für Theater in Not

Der Hauptausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Tempelhof-Schöneberg hat dem in Existenznot geratenen Kinder- und Jugendtheater Morgenstern im ehemaligen Rathaus Friedenau 29 900 Euro an Sondermitteln bewilligt.

Das Geld, das bisher noch keine Verwendung gefunden hat, soll für die Anschaffung einer neuen Tribüne und Bestuhlung verwendet werden. Die Finanzspritze ist als Beitrag des Bezirks zur Rettung des Theaters gedacht. Den hat Kultursenator Klaus Lederer (Linke) gefordert.

Das Morgenstern stehe trotzdem weiter auf der Kippe, sagen die Theatermacher Daniel Koch und Pascale Senn Koch. Die gewährten Sondermittel änderten nichts an der Notlage. „Wir verfügen nach wie vor über keine finanziell tragfähige Perspektive für die Theaterarbeit im Jahr 2019.“

Jetzt sei der Kultursenator am Zug. Lederer hatte dem Theater Morgenstern in einer persönlichen Nachricht geschrieben, er bemühe sich um eine Notlösung. Die muss bis zum 31. Dezember gefunden sein. Sonst fällt der Vorhang für das Morgenstern.

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