Feier für einsam Gestorbene

Friedrichshain-Kreuzberg. Im Bezirk soll es eine jährliche Gedenkfeier für Verstorbene geben, die anscheinend ohne Angehörige waren und für ihre Beerdigung keine Vorsorge getroffen haben. Dieser Antrag der Bezirksverordneten Claudia Schulte und Pascal Striebel (beide Bündnis90/Grüne) wurde am 27. Februar in der BVV mit großer Mehrheit beschlossen. In solchen Fällen, im Amtsdeutsch "ordnungsrechtliche Bestattung" genannt, übernimmt der Bezirk zwar die Kosten. Sie beinhalten aber weder eine Trauerfeier noch einen Redner oder eine geschmückte Trauerhalle. Friedrichshain-Kreuzberg sollte deshalb einen Weg finden, diesen Toten noch einmal würdig zu gedenken, meinen die Antragsteller. Sie verweisen auf Reinickendorf, wo es am 20. Januar das erste Mal eine solche Erinnerung an "einsame Verstorbene" gegeben hat. Sie wird dort künftig an jedem dritten Sonntag eines neuen Jahres stattfinden. tf

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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