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Was geht noch auf dem Dach?

Friedrichshain-Kreuzberg. Im Bezirk wurden 2017 etwa 90 Bauanträge zwecks Dachgeschossausbau, beziehungsweise Aufstocken eines Gebäudes gestellt. Davon sind, so Baustadtrat Florian Schmidt (Bündnis90/Grüne) ungefähr die Hälfte genehmigt worden. Er wies allerdings darauf hin, dass beide Zahlen lediglich das Resultat einer groben Durchsicht unter allen eingegangenen Bauanträgen wären. Denn bei der Bauaufsicht würden neue Dachwohnungen oder zusätzliche Etagen nicht extra erfasst. Auskunft über mögliche Kapazitäten durch Aus- und Aufbau wollte die FDP-Bezirksverordnete Marlene Heihsel erhalten. Sie interessierte auch, aus welchen Gründen solche Anträge abgelehnt werden. Insbesondere dann, wenn sie gegen geltendes Bauplanungsrecht verstoßen, erklärte der Stadtrat. Etwa bei Überschreiten der zulässigen Maße oder Unterschreiten der Abstandsflächen. Ebenso wie das Nichteinhalten von Vorgaben in einem Miliuschutzgebiet. tf

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