Spendable Sponsoren: Friedrichshain-Kreuzberg bekam 2017 fast 200 000 Euro

Die meisten Spenden sind zweckgebunden. So auch die insgesamt 1425 Euro zur Unterstützung der Weihnachtspäckchenaktion der Seniorenvertretung. 925 Euro kamen dafür von acht Einzelpersonen, 500 Euro von einer Firma.
  • Die meisten Spenden sind zweckgebunden. So auch die insgesamt 1425 Euro zur Unterstützung der Weihnachtspäckchenaktion der Seniorenvertretung. 925 Euro kamen dafür von acht Einzelpersonen, 500 Euro von einer Firma.
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Til Schweiger, beziehungsweise seine Produktionsfirma, fand sich dieses Mal zumindest nicht unter den namentlich genannten Spendern. Der Schauspieler machte zuletzt regelmäßig einen Futterzuschuss für das Tiergehege im Viktoriapark locker.

Aber auch ohne diese Gabe konnte der Bezirk 2017 einen Höchststand an Sponsoringeinnahmen verbuchen. Sie summierten sich auf insgesamt 189 317 Euro und 61 Cent. Zum Vergleich: 2016 waren es nur rund 119 700 Euro.

Die Zuwendungen im vergangenen Jahr verteilten sich auf etwas mehr als 101 000 Euro Geld- sowie über 78 000 Euro an Sachspenden. Darüber hinaus gab es eine Schenkung in Höhe von 10 000 Euro.

Unter den Gönnern finden sich zahlreiche anonyme Unterstützer mit unterschiedlich hohen Beträgen. Etwa Menschen, die einen Obolus in die Spendenbox des Kulturamtes warfen. So kamen dort fast 2400 Euro zusammen. Andere wollten ihre Namen anscheinend bewusst geheim halten. Das gilt auch für die Schenkung. Angegeben ist nur, dass sie aus einer Erbschaft stammt. Das Geld soll zur allgemeinen Unterstützung des Schulbetriebs verwendet werden.

75 000 Euro für Fitnessgeräte

Die mit 45 000 Euro höchste Sachleistung, nämlich Fitnessgeräte für die öffentliche Gesundheitsvorsorge im Böcklerpark, stammen von einem Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach. Zwei der bekanntesten Namen dieser Branche haben in der fränkischen Stadt ihren Sitz. 30 000 Euro kosten das Fitness-Equipment für den Volkspark Friedrichshain, das ein Sportgeräteunternehmen spendiert. In diesem Fall aus Berlin.

Größter Geldspender ist die Heinz-und-Heide-Dürr-Stiftung. In mehreren Tranchen unterstützte sie mit insgesamt 45 000 Euro sogenannte "Early Excellence"-Programme zur frühen Förderung von Kindern und Einbeziehen ihrer Eltern. Davon profitierte die Abteilung Jugend und Familie, die auch insgesamt mit mehr als 110 700 Euro die meisten Zuwendungen erhielt. Gefolgt vom Bereich Bauen, Planen, Facility Management (knapp 44 750 Euro) und Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung mit 21 444 Euro.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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