Ein Urang-Utan zum Kuscheln
"Anoha"-Kinderwelt im Jüdischen Museum ist eröffnet

Kuschelfaktor: Der Orang-Utan ist eine von 150 Tierskulpturen in der Arche Noah.
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  • Kuschelfaktor: Der Orang-Utan ist eine von 150 Tierskulpturen in der Arche Noah.
  • Foto: Jüdisches Museum/Yves Sucksdorff
  • hochgeladen von Ulrike Kiefert

Die neue Kinderwelt des Jüdischen Museums ist eröffnet. 150 fantastische Tierskulpturen laden ins „Anoha“ ein – zum Spielen, Anfassen und Staunen.

Die einzigartige Erlebnisausstellung thematisiert mit große Detailliebe die Erzählung der Arche Noah. Mit dabei: queere, fantastische, ausgestorbene und bedrohte Spezies, Tiere mit Handicap und Patchwork-Familien. Eine globale Tierwelt eben. Der ausgestorbene Säbelzahntiger ist ebenso darunter wie das fabelhafte Einhorn, das bedrohte Nashorn oder ein Mops im Rollstuhl. Sie alle tummeln sich in der „Arche“. Die kreisförmige Holzstruktur hat das Architekturbüro Olson Kundig entworfen, inspiriert von Stanley Kubricks Raumschiff in "Odysee im Weltraum".

Für die Umsetzung, den Entwurf und das Herstellen der Tiere ist die kubix GmbH verantwortlich. Der Berliner Generalunternehmer hatte sich im Wettbewerb behauptet und die animalischen Exponate nach ersten Vorgaben von Architekten mit einem Team aus Künstlern, Tischlern und Bühnenbildnern realisiert. Der Clou dabei: Die Fauna in der Kinderwelt besteht komplett aus gebrauchten Gegenständen und recycelten Materialien. So bekam etwa das Wolfskind einen Mondglobus als Kopf, der Elefant echte „Segel-Ohren“ und der Esel einen Körper aus Tischbeinen, Besen, Pumps und Körben. Das Rad des filigranen Pfaus können die Kids selbst gestalten und dem vier Meter hohen Mammut die Haare flechten. Und durch die Fernglas-Augen der Eule lässt sich eine Verfolgungsjagd von Luchs und Katze beobachten. Einige Tiere können Geräusche und Klänge erzeugen, manche bewahren Schätze auf, und andere lassen sich vielfältig erkunden – mal als Klettergerüst oder Hängematte, mal als Kuschelhöhle. Das größte und prominenteste Exponat aber findet man nicht im, sondern am Museum. "Fauli" ist vier Meter groß und aus gebrauchten Fahrrad-Schutzblechen gebaut. Das Faultier hangelt sich die Fassade entlang.

Das Jüdische Museum sitzt an der Lindenstraße 9. Geeignet ist die "Anoha"-Kinderwelt für Besucher im Kita- und Grundschulalter.

Mehr Informationen gibt es unter www.jmberlin.de.

Autor:

Ulrike Kiefert aus Mitte

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