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Audre Lorde statt Gneisenau: Umbenennung am Frauentag

Wo: Gneisenaustraße/Mehringdamm, Gneisenaustraße, 10961 Berlin auf Karte anzeigen
Männer haben Denkmäler, Frauen Zukunft, finden die Grünen Sarah Jermutus, Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses, Annika Gerold, Fraktionsvorsitzende im Bezirksparlament, BVV-Vorsteherin Kristine Jaath und Alexandra Neubert, Mitglied im Parteivorstand Friedrichshain-Kreuzberg (von links).
Männer haben Denkmäler, Frauen Zukunft, finden die Grünen Sarah Jermutus, Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses, Annika Gerold, Fraktionsvorsitzende im Bezirksparlament, BVV-Vorsteherin Kristine Jaath und Alexandra Neubert, Mitglied im Parteivorstand Friedrichshain-Kreuzberg (von links). (Foto: Thomas Frey)

Kreuzberg. Anlässlich des internationalen Frauentags haben Mitglieder der Grünen eine symbolische Straßenumbenennung vorgenommen.

Aus der Geneisenaustraße wurde zumindest für einige Momente die Audre-Lorde-Straße. Die US-amerikanische Dichterin und Aktivistin (1934-1992) setzte sich für die Rechte von Schwarzen, Lesben und Schwulen ein und engagierte sich in der Friedensbewegung.

Mit der Aktion wollten die Grünen-Frauen vor allem darauf hinweisen, dass weibliche Persönlichkeiten bei der Würdigung im öffentlichn Raum noch immer völlig unterrepräsentiert sind. Dafür seien bis heute in Kreuzberg viele Straßen nach preußischen Militärs benannt, neben Gneisenau zum Beispiel noch Blücher, Yorck und Wrangel. tf

Männer haben Denkmäler, Frauen Zukunft, finden die Grünen Sarah Jermutus, Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses, Annika Gerold, Fraktionsvorsitzende im Bezirksparlament, BVV-Vorsteherin Kristine Jaath und Alexandra Neubert, Mitglied im Parteivorstand Friedrichshain-Kreuzberg (von links).
Die rosa Mützen tragen die Frauen aus Solidarität mit der akutellen Pussy Hats-Bewegung in den USA.
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