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Auszeichnung für die Robert-Havemann-Gesellschaft

Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat in diesem Jahr den Preis für besondere Verdienste um den Bezirk bekommen. Bereits zum sechsten Mal vergab die CDU Lichtenberg die Auszeichnung auf ihrem traditionellen Neujahrsempfang.

Die Robert-Havemann-Gesellschaft erhielt den Preis für die historische Aufarbeitung und politische Bildungsarbeit zum Thema „Opposition und Widerstand in der DDR“. Der am 19. November 1990 gegründete Verein habe sich in herausragender Weise um die Aufklärung und die Bewahrung des Andenkens an das DDR-Unrecht hervorgetan, heißt es in der Begründung der Jury. Darin sitzen unter anderem die ehemalige Bundesministerin Sabine Bergmann-Pohl, der Vorsitzende der Lichtenberger CDU Martin Pätzold und Christine Nünthel, Chefin der Frauen Union Lichtenberg.

Ihren Wirkungsschwerpunkt haben die Historiker der Havemann-Gesellschaft seit Jahren in den Bezirk Lichtenberg gelegt. Die Verlegung des Archivs der DDR-Opposition bildet das Fundament für den Lernort der Demokratie an der Normannenstraße.

Mit der Auszeichnung verbunden ist ein Scheck über 500 Euro für einen wohltätigen Zweck, gestiftet vom Netzwerk der Wirtschaft in Berlin NordOst. Der Preis für besondere Verdienste geht zurück auf eine Initiative des CDU-Abgeordneten Danny Freymark. Seit sechs Jahren ehrt die Lichtenberger Union damit Bürger oder Institutionen, die sich durch ihr außergewöhnliches Engagement um den Bezirk verdient gemacht haben.

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