Jung und politisch interessiert
Jugendliche bringen am 10. November ihre Themen in die BVV

Heranwachsende zeitig für Politik zu interessieren – dieser Prämisse folgt der familienfreundliche Bezirk Lichtenberg und veranstaltet am 10. November eine Jugend-Bezirksverordnetenversammlung. Junge Leute aus dem ganzen Bezirk treffen darin zusammen.

Die BVV für Nachwuchs-Politiker findet in Form eines „Barcamps“ im Rathaus Lichtenberg statt. Das bedeutet, dass sich die Teilnehmer in Gruppen treffen, um bestimmte Ideen und Themen zu diskutieren. Der Tagung vorausgegangen ist ein dezentrales Verfahren: In vielen Lichtenberger Jugendfreizeiteinrichtungen haben sich im September und Oktober Teams zusammengefunden und gemeinsam Gedanken darüber gemacht, wie sie die Politik beraten wollen, um welche Themen es ihnen geht. Anschließend entstanden Prioritätenlisten, je ein Freiwilliger wurde demokratisch gewählt und zur Jugend-BVV entsandt.

Gemeinsame Sitzung

Ihnen stehen am 10. November Kommunalpolitiker zur Seite, die in den Fachausschüssen – beispielsweise für Schule und Sport, Gesundheit oder Umwelt – der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung sitzen. So entsteht der direkte Kontakt zur Erwachsenen-BVV und die Jugendlichen werden fachlich versiert beraten. Am Ende der Veranstaltung werden sämtliche Ergebnisse im Plenum präsentiert und darüber hinaus feste Verabredungen mit den Politikern getroffen. Die Jugendlichen erfahren, wie es mit ihren Wünschen und Forderungen weitergeht.

Ziel des Projektes ist es, jungen Lichtenbergern im Alter zwischen 14 und 24 Jahren eine direkte Mitsprache zu ermöglichen. „Die Jugendlichen sollen erfahren, dass sie und ihre Anliegen von der Politik gehört werden“, sagt Jugendstadträtin Katrin Framke (parteilos/für Die Linke). „Sie sollen Demokratie live erleben. Dabei verfolgen wir einen inklusiven Ansatz, der die Vielfalt der Lebensweisen beachtet.“

Einfluss auf die Politik

Die Ergebnisse des Jugendparlaments fließen anschließend in die Erwachsenen-BVV ein. Einzelne Jugendliche werden sowohl in die Tagung eingeladen, in der ihr Antrag verhandelt wird, als auch in die Fachausschüsse. Das gibt ihnen die Möglichkeit, den Verfahrensweg kennenzulernen und zu überprüfen, wer ihren Wünschen zugestimmt hat.

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