Laubenpieper mit Blick über den Gartenzaun
Kleingärtner wollen sich gesellschaftlich stärker einmischen

Grünes Kleinod mitten in der Großstadt: Die Lichtenberger Gartenfreunde wollen ihre Parzellen für die Zukunft sichern.
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  • Grünes Kleinod mitten in der Großstadt: Die Lichtenberger Gartenfreunde wollen ihre Parzellen für die Zukunft sichern.
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Corona- Unternehmens-Ticker

Die Mitglieder des Vereins Lichtenberger Gartenfreunde – in dem die Kleingartenlagen des Altbezirks organsiert sind – widmen sich auf rund 3000 Parzellen ihrem Hobby. Damit allein begnügen sie sich aber nicht, die „Laubenpieper“ engagieren sich auf vielfältige Weise.

So empfingen die Gartenfreunde vor einiger Zeit eine Delegation aus KaMubukwana in Maputo, Mosambik. Mit der afrikanischen Kommune pflegt der Bezirk Lichtenberg seit vielen Jahren eine Städtepartnerschaft. Während eines Besuches in der Kleingartenanlage „Alwin Bielefeldt“ in Friedrichsfelde tauschten sich Gäste und Gastgeber intensiv aus.

Dabei ging es nicht nur um gärtnerische, sondern auch um gesellschaftspolitische Themen. Am Ende hatten die Lichtenberger noch eine Überraschung parat. Sie überreichten eine Spende in Höhe von 1378 Euro, die sie in ihren eigenen Reihen gesammelt hatten. Das Geld soll ins Umweltprojekt Nakopa in Maputo fließen, das im Rahmen der Partnerschaft läuft.

Seit Kurzem haben die Lichtenberger Gartenfreunde auch einen neuen Vereinsvorstand. Erster Vorsitzender ist nun der 65-jährige Wolfgang Beyer aus der Kleingartenanlage „Grüner Grund“. Seit 1997 hatte er in der Organisation schon die unterschiedlichsten Funktionen inne. Bis zu seiner Wahl war er für die Öffentlichkeits- und Geschichtsarbeit verantwortlich. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Denny Grassow (53) aus der Anlage „Alwin Bielefeldt“ gewählt, Schatzmeisterin ist jetzt Gudrun Haase (67) aus dem „Grünen Grund“, Schriftführerin die 68-jährige Beate Silbe von den „Florafreunden“.

Sobald Versammlungen nach der Corona-Epidemie wieder möglich sind, wollen die Lichtenberger Gartenfreunde beraten, wie sie strategisch vorgehen, um ihre Kleingartenanlagen weiterhin zu sichern. Außerdem soll es künftig eine engere Zusammenarbeit mit Partnern aus Politik und Wirtschaft geben.

Autor:

Berit Müller aus Lichtenberg

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