Für Studentenbuden und WGs
Die Degewo errichtet an der Ludwig-Renn-Straße ein Wohnheim für Auszubildende und Studenten

Degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann hofft, mit dem Wohnprojekt für Studierende und Auszubildende junge Leute für das neue Wohnviertel an der Ludwig-Renn-Straße zu gewinnen.
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  • Degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann hofft, mit dem Wohnprojekt für Studierende und Auszubildende junge Leute für das neue Wohnviertel an der Ludwig-Renn-Straße zu gewinnen.
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Wohnraum ist in Berlin knapp, auch für Studierende und Auszubildende. Die Degewo will mit einem Neubau an der Ludwig-Renn-Straße den jungen Leuten ein besonderes Angebot machen.

Die fünf Häuser Ludwig-Renn-Straße 56 bis 64 sind für die Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen konzipiert, von Singles über junge Familien mit Kindern bis zum Rentner. „Wir wollen ein gemischtes Quartier“, sagt Degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann.

Ein Haus an der Ludwig-Renn-Straße 56 ist dabei ausschließlich für Studenten und Auszubildende konzipiert. Es soll durch den Schnitt der Wohnungen, gemeinsam zu nutzende Räume und eine vergleichsweise günstige Miete die unterschiedlichen Bedürfnisse dieser Zielgruppen berücksichtigen.

Die Degewo nennt das Projekt „Variowohnen“. Es ist ein Modellprojekt, das bei Erfolg auch in weiteren Bauvorhaben integriert werden könnte.

Variowohnen bedeutet, dass die Studenten sich entsprechend ihrer Vorstellungen in unterschiedlichen Wohnungstypen einmieten können. Insgesamt entstehen in dem Haus 112 Wohnplätze in 56 Wohnungen. Sie verfügen über ein oder bis zu vier Zimmer. Das ergibt die klassische „Studentenbude“ für den, der mehr die Zurückgezogenheit schätzt, und auch Möglichkeiten zur studentischen Wohngemeinschaft.

Zudem wird es Gemeinschaftsräume geben, in denen die Bewohner sich treffen, zusammen lernen, einen Kaffee trinken oder auch gemeinsam kochen können. Das Haus wird von der Degewo möbliert, sodass sich nicht jeder Student extra einrichten muss. Zum Service gehört auch ein Hausmeister, der sein Büro im Erdgeschoss haben wird.

Die Degewo will den Wohnplatz zu einer Gesamtmiete von 320 Euro pro Monat anbieten. Neben den Betriebskosten ist darin auch ein Zuschlag für die Möblierung enthalten. „Unserer Einschätzung nach ist das ein fairer Preis“, erklärt Wehrmann. Das Projekt „Variowohnen“ der Degewo wird mit rund 1,7 Millionen Euro aus dem Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung gefördert. Mit der Fertigstellung rechnet die Degewo im Sommer 2020.

Degewo-Vorstandsmitglied Sandra Wehrmann hofft, mit dem Wohnprojekt für Studierende und Auszubildende junge Leute für das neue Wohnviertel an der Ludwig-Renn-Straße zu gewinnen.
Im Sommer kommenden Jahres soll das Gebäude für Studierende und Auszubildende fertig sein. Es ist in das Wohnviertel der Degewo an der Ludwig-Renn-Straße integriert.
Autor:

Harald Ritter aus Marzahn

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