Sexualdelikt in Marzahn
Tankstelle unterstützt Polizei bei Suche nach Tatverdächtigen

Die Kiez-Tankstelle in Marzahn legte auf Tische und an der Kasse den "Steckbrief" der Polizei aus.
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  • Die Kiez-Tankstelle in Marzahn legte auf Tische und an der Kasse den "Steckbrief" der Polizei aus.
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  • hochgeladen von Marcel Adler

BERLIN - Die Tat schockte den Kiez rund um den Bahnhof Ahrensfelde: Die Polizei fahndet bereits seit Juli nach einem Mann, der eine Frau an ihrem Arbeitsplatz in Marzahn schwer misshandelt und zu sexueller Gewalt gezwungen haben soll. Jetzt will eine Tankstelle in ihrem Ermessen mithelfen.

Viele Fahndungsmeldungen der Polizei sind schnell wieder vergessen, hat man sie online oder in der Zeitung gelesen. Im Hintergrund gehen die Ermittlungen auf Hochtouren weiter. Was aber ist, wenn der gesuchte Tatverdächtige immer noch nicht gefasst wurde? Dann helfen im aktuellen Fall vielleicht die Nachbarn in der Umgebung des Tatorts. Eine Tankstelle in der Ahrensfelder Chaussee in Marzahn legte deshalb auf jeden ihrer Tische und an der Kasse die Meldung der Berliner Polizei und zwei Fotos einer Videosequenz aus. Kunden, die hier tanken oder ihr Hermes-Paket abholen, können den "Steckbrief" unmöglich übersehen. 

Die Ermittler des Landeskriminalamtes Berlin suchen schon seit Ende Juli diesen Jahres öffentlich nach einem bisher unbekannten Mann (offizielles Phantombild, Bild 2). Er steht im dringenden Verdacht, am 18. Mai 2019 gegen 15 Uhr eine 48-jährige Frau an ihrem Arbeitsplatz in der Ahrensfelder Chaussee aufgesucht und "unter Einsatz hoher körperlicher Gewalt zu sexuellen Handlungen gezwungen zu haben". Der Täter entfernte sich laut Polizei nach der Tat anschließend über das angrenzende Tankstellengelände. 

Die Fragen der Ermittler bleiben

Der mutmaßliche Täter wurde von der Polizei so beschrieben (Stand: 29.07.2019):

- männlich, etwa 25 bis 35 Jahre alt
- ca. 170 cm groß
- südländisches Aussehen
- zur Tatzeit trug er schwarze Haare, an den Seiten kurz geschnitten, oben lang und nach hinten gegelt

Die Kriminalpolizei fragt weiterhin: Wer kann Angaben zur Identität des Tatverdächtigen beziehungsweise seinem Aufenthaltsort machen? Wer kann weitere sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt das Fachkommissariat für Sexualdelikte beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer (030) 4664-913402, per E-Mail unter lka134@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Die Kiez-Tankstelle in Marzahn legte auf Tische und an der Kasse den "Steckbrief" der Polizei aus.
Das Phantombild des Tatverdächtigen.
Autor:

Marcel Adler aus Friedrichshain

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