Runderneuerung in zwei Jahren
Sportanlage an der Allee der Kosmonauten wiedereröffnet

Die Sportanlage in der Allee der Kosmonauten 131 verfügt unter anderem über eine Hammerwurf- und eine Dreisprunganlage.
  • Die Sportanlage in der Allee der Kosmonauten 131 verfügt unter anderem über eine Hammerwurf- und eine Dreisprunganlage.
  • Foto: Antonia Eckert
  • hochgeladen von Philipp Hartmann

Das Bezirksamt hat am 15. November die Sportanlage in der Allee der Kosmonauten 131 wiedereröffnet. Der Platz wurde innerhalb von zwei Jahren von der ersten Idee bis zur Fertigstellung für insgesamt 1,8 Millionen Euro von Grund auf modernisiert.

Erneuert wurden die Rundlaufbahn, das Kleinspielfeld, die Zaunanlagen, die Verkehrsflächen und die Sportausstattung. Eine Besonderheit ist die Hammerwurfanlage mit olympischen Abmessungen und damit internationaler Zulassung sowie eine sogenannte „SmarTracks“-Anlage. Bei einer solchen Tartanbahn sind zum Beispiel von außen nicht sichtbare Magnetzeitschranken in den Boden integriert. Für Sportler ist die Technik deshalb interessant, weil damit wichtige Daten wie Laufzeit, Schrittlänge, Geschwindigkeit und Sprunghöhe gemessen werden können. „Eine topmoderne Anlage für den Sportstandort Marzahn-Hellersdorf“, erklärte deshalb Bürgermeister Gordon Lemm (SPD). Für ihn war die Eröffnung der Sportfläche Allee der Kosmonauten zugleich der letzte Termin als Schul- und Sportstadtrat.

Genutzt wird der Platz, der auch über eine Dreisprunganlage und eine große Rasenfläche verfügt, unter anderem vom 1. VfL Fortuna Marzahn sowie von April bis Oktober von vielen Schulen. Auch dem erst vor wenigen Monaten eröffneten Lomonossow-Campus direkt nebenan kommt die sanierte Sportanlage zugute. Ab sofort und noch bis Ende März 2022 können auch Hobbyläufer montags bis sonnabends von 8 bis 19 Uhr die Laufbahnen nutzen (vorbehaltlich Schul- und Vereinssport). Dafür sollten sich Interessierte beim Platzwart beziehungsweise den Verantwortlichen des 1. VfL Fortuna Marzahn anmelden.

Finanziert wurde die Sanierung zum überwiegenden Teil aus dem Sportanlagensanierungsprogramm 2020/2021 des Senats. 80 000 Euro stammen aus SIWANA-Mitteln und ein kleiner Teil übernahm der Bezirk aus Eigenmitteln der Bauunterhaltung.

Autor:

Philipp Hartmann aus Köpenick

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