Maulwürfe vertreiben: Spielende Kinder und Hund helfen

Maulwürfe ärgern manche Gartenbesitzer, lassen sich aber mit einfachen Methoden vertreiben.
  • Maulwürfe ärgern manche Gartenbesitzer, lassen sich aber mit einfachen Methoden vertreiben.
  • Foto: Patrick Pleul
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Maulwürfe mögen Kinder und Hunde nicht. Spielen diese an mehreren Nachmittagen auf dem Rasen, stehen die Chancen gut, dass sich der Maulwurf ein neues Revier sucht, erklärt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Die durch das Toben entstehenden Erschütterungen vertreiben die Untergrundbewohner. Alternativ können Gartenbesitzer auch etwas Knoblauchbrühe in die Gänge gießen. Dabei sollten sie jedoch darauf achten, dass sie den Maulwurf damit nicht treffen. Die kleinen Gartenbewohner verfügen über ein gutes Gehör, eine feine Nase und einen guten Geruchssinn - und reagieren auch auf Knoblauch entsprechend empfindlich. Maulwürfe bewegen in einer Stunde bis zu sechs Kilogramm Erde, die an der Oberfläche in Form der charakteristischen Hügel auftaucht. Wer diese nicht mag, kann die Erde einige Stunden nach dem Auftreten vorsichtig auf dem Rasen verteilen, rät Vier Pfoten. So nehme das Gras unter dem Hügel keinen Schaden. Der Maulwurf werde dadurch nicht beeinträchtigt.

Das Tier erweist sich im Garten aber oft als nützlich. Es frisst vorwiegend Schnecken und Insekten, die sonst an die Gartenpflanzen gehen. Außerdem lockern Maulwürfe die Erde auf. Diese eignet sich der Organisation zufolge auch zum Befüllen von Blumentöpfen.

dpa-Magazin / mag

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