Saatgut muss kühl lagern

Saatgut kann länger aufbewahrt werden - aber nicht an ein jedem Lagerort. Gut sind Temperaturen zwischen null und zehn Grad ohne kurzfristige und große Temperaturschwankungen, erläutert der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN). Der Verein empfiehlt einen kühlen Flur oder unbeheizte Kellerräume, am besten dort in einem Schrank. Denn die Samen brauchen es dunkel. Bei starkem Lichteinfluss leidet die Keimfähigkeit. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Samen ist Trockenheit. Feuchtes Saatgut kann schimmeln. Daher wird das wirklich vollständig getrocknete Saatgut am besten in Glasgefäßen mit Gummidichtung und Bügelverschluss oder Twiststoffgläsern gelagert, was die Saat gut vor schwankender Luftfeuchtigkeit in der Umgebung schützt. Trockenes Saatgut kann auch im Gefrierschrank aufbewahrt werden: Im Vakuumbeutel eingeschweißt halte es sich bei minus 18 Grad zehn Jahre oder länger.

dpa-Magazin / mag

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