Humboldt for Future
Vorlesungsreihe für Schüler der #FridaysForFuture-Demos

Seit Monate demonstrieren Schüler weltweit für Klimaschutz und eine bessere Klimapolitik. Der Wissenschaftler Carl-Friedrich Schleussner von der Humboldt-Universität (HU) hat eine kleine Vorlesungsreihe für Schüler von #FridaysForFuture ins Leben gerufen.

Wie funktioniert eigentlich globale Klimapolitik? Welche Rolle spielen Verhaltensänderungen beim Erreichen der Klimaziele? Ist ein klimaneutrales Europa möglich? Und mit welchen Folgen müssen wir rechnen, wenn wir jetzt nicht handeln? Das sind die Fragen, mit denen sich die Schüler der #FridaysForFuture-Bewegung beschäftigen. Darauf wollen der HU-Wissenschaftler Carl-Friedrich Schleussner und Kollegen auf vier Vorlesungen Antworten geben.

„Ich kann gut verstehen, warum die Kinder und Jugendlichen auf die Straße gehen“, erklärt der Klimaphysiker, der am Integrativen Forschungsinstitut zu Transformationen von Mensch-Umwelt-Systemen (IRI THESys) an der Humboldt-Universität eine Nachwuchsgruppe leitet. „Die Kinder und Jugendlichen werden künftig mit Klimafolgen zu kämpfen haben, die ein heute 60-jähriger Entscheidungsträger kaum noch erleben wird“, sagt Schleussner.

Die jungen Leute hätten ein großes Interesse an den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Klimaforschung, so Schleussner. Seit Wochen finden freitags wissenschaftliche Veranstaltungen im Museum für Naturkunde statt.

Im Anschluss an die Freitagsdemonstrationen sind die Schüler im Mai und Juni zu Vorträgen renommierter Klimawissenschaftler eingeladen. Sie finden im Naturkundemuseum in der Invalidenstraße 43 statt. Bei der dritten Vorlesung am 31. Mai von 14.30 bis 16 Uhr spricht Dr. Carl Friedrich Schleussner über „Die Folgen des Nichthandelns – von Wetterextremen zu Kipppunkten des Klimasystems“. Am 7. Juni beschäftigt sich Professor Dr. Claudia Kemfert von 14.30 bis 16 Uhr im Naturkundemuseum mit den wirtschaftlichen Chancen einer klugen Energiewende und der Frage, „warum 100 Prozent erneuerbar in Europa technisch machbar und wirtschaftlich lohnend ist“.

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