Damit es besser läuft
Neu konstituiertes Gremium soll Berliner Verwaltung zum Fußverkehr beraten

Um die Belange der Fußgänger bei künftigen Planungen stärker berücksichtigen zu können, hat sich jetzt ein landesweites Gremium Fußverkehr konstituiert.

Vergleichbar dem FahrRat beim Radverkehr soll das Fußverkehr-Gremium den Senat bei allen Maßnahmen zum Fußverkehrsplan beraten. Die Mitglieder brächten sich bei der Verbesserung der Verkehrs- und Schulwegsicherheit, der Ausstattung von Straßen, Wegen und Plätzen ein und engagierten sich für den Ausbau der Fußwege, heißt es. Im Berliner Mobilitätsgesetz ist der Fußverkehr explizit festgeschrieben und bildet bundesweit erstmalig eine Gesetzesgrundlage, um die Verkehrsplanung stärker auf den Fußverkehr auszurichten.

Zum Beratungsgremium gehören Mitglieder der Senatsverwaltungen und der bezirklichen Straßen- und Grünflächenämter von Mitte, Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg sowie der Ordnungsämter von Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf. Außerdem sind im Gremium mit dabei die Polizei, die Behindertenbeauftragte des Senats und Verbände, Kammern und Träger öffentlicher Belange wie der Allgemeine Blinden- und Sehbehindertenverein (ABSV), die BSR, der Bund für Umwelt und Naturschutz, die BVG, die Vereine Changing Cities und Fuss, die Industrie- und Handelskammer (IHK), der Landesbeirat für Menschen mit Behinderung, der Landesschülerausschuss, der Landeselternausschuss Kindertagesstätte und der Landesseniorenbeirat. Weitere Organisationen, die ebenfalls im Gremium mitarbeiten, das sich dreimal im Jahr treffen will, sind die Architektenkammer Berlin, das Deutsche Institut für Urbanistik, die Technische Universität und der Stadtvermarkter Visit Berlin.

Autor:

Dirk Jericho aus Mitte

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