Studenten ziehen an die Bremer
Gewobag baut 66 Wohnungen für junge Menschen

So liegen die Neubauten auf dem Gewobag-Grundstück.
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  • So liegen die Neubauten auf dem Gewobag-Grundstück.
  • Foto: Gewobag/ Repro: KEN
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Die Gewobag bebaut ein eigenes Grundstück an der Ecke Wiclef- und Bremer Straße mit zwei Wohnhäusern.

Es entstehen insgesamt 66 Ein- bis Vierzimmerwohnungen, 38 Wohnungen in einem siebengeschossigen Vorderhaus an der Bremer Straße in direkter Nachbarschaft zur Jugendverkehrsschule sowie ein sechsgeschossiges Gartenhaus mit 28 Wohnungen. Die Einzimmer-Appartements überwiegen zahlenmäßig. Das Vorderhaus erhält im Erdgeschoss zwei Gewerbeeinheiten zur Belebung des Straßenabschnitts. Es wird unterkellert, das Gartenhaus hingegen nicht.

Rund 100 Studenten und Auszubildende sollen ab Herbst 2021 dort auf insgesamt 2730 Quadratmeter Wohnfläche leben. Die Hälfte der neuen Wohnungen sind Sozialwohnungen zum Nettokalt-Mietpreis von 6,50 Euro je Quadratmeter. Die restlichen, freifinanzierten Wohnungen werden zu durchschnittlich zehn Euro pro Quadratmeter abgegeben.

Der Baubeginn für die beiden KfW-55-Effizienzhäuser mit Fernwärmeanschluss ist für Herbst und Winter 2019 vorgesehen. 40 Prozent der Wohnungen sollen barrierefrei sein. In jedes Haus wird ein Aufzug und ein Sicherheitstreppenhaus eingebaut. Im Zuge des Wohnungsneubaus wird der Innenhof neu gestaltet. Der Parkplatz fällt weg. Dafür werden Fahradabstellplätze, Spiel- und Freizeitflächen geschaffen. Alt- und Neubau erhalten einen gemeinsamen begrünten Müllplatz. Der vernachlässigte Gemeinschaftsraum im Altbau soll als Treffpunkt für Jung und Alt wiederbelebt werden. 

Für den Bau der neuen Wohnhäuser müssen vier schützenswerte Bäume gefällt werden. Für jeden einzelnen Baum muss die Gewobag eine Genehmigung der Naturschutzbehörde einholen und Ersatz schaffen. Die angrenzende Jugendverkehrsschule (JVS) ist von der Bautätigkeit nicht berührt, ganz im Gegenteil: Am 17. Dezember hat die Gewobag den JVS-Einfahrtsbereich, der sich seit 2. Januar 1967 in ihrem Eigentum beziehungsweise dem ihrer Rechtsvorgängerin befand, an das Land Berlin zurückgegeben. Damit ist der Zugang und der Bestand der ganzen JVS auf Dauer gesichert.

So liegen die Neubauten auf dem Gewobag-Grundstück.
Die Planzeichnung des Vorentwurfs für die Nachverdichtung an der Bremer Straße und Wiclefstraße.
Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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