Wieder Vandalismus

Moabit. Zum wiederholten Mal sind die Gedenktafeln am Magnus-Hirschfeld-Ufer in Erinnerung an die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung beschädigt worden. Dabei wurden – wie schon einmal im Vormonat – Anita Augspurg und Karl Heinrich Ulrichs die Augen ausgebrannt. „Ähnliche Beschädigungen fanden sowohl im Herbst 2018 als auch im Sommer 2017 statt. Vorausgegangen waren zahlreiche weitere Sachbeschädigungen“, sagt Jörg Steinert, Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. „Diese Straftaten sind ein großes Ärgernis und zeugen von Hass und Respektlosigkeit“, so Steinert. Das Augen auskratzen oder ausstechen war im Mittelalter eine barbarische Strafe. Sie wird noch heute in klerikal-islamischen Staaten angewendet. KEN

Autor:

Karen Noetzel aus Schöneberg

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