Schreckliches Cover, tolles Buch
Buchhandlungen veranstalten die vierte LiteraTour

Zum vierten Mal veranstalten die unabhängigen Buchhandlungen ihre „LiteraTour“. Auf die Besucher warten Lesungen, eine Vernissage und eine Quiz-Rallye.

Donnerstag, 16. Mai: Die Buchkönigin, Hobrechtstraße 65, präsentiert um 18.30 Uhr eine Lesung mit Anna Opel. Die verwendet das alttestamentarische Buch Ruth als Vorlage zu ihrem Roman „Ruth.Moabit“. Sie erzählt die Geschichte zweier Frauen von heute, einer Migrantin und einer Einheimischen, und ihrer überraschenden Begegnung.

Eine deutsche Geschichte in zehn Songs – dieses Unternehmen hat Rolling-Stones-Journalist Maik Brüggemeyer mit „I’ve been looking for Frieden“ gewagt. Zu erleben um 19 Uhr in der Rudower Buchhandlung Leporello, Krokusstraße 91.

Der Titel sei nichtssagend, das Cover schrecklich und der Klappentext auch, finden die Macherinnen des Ladens „Die gute Seite“, Richardplatz 16. Trotzdem gehört „Alle Guten waren tot“ zu ihren Lieblingsbüchern 2018. Der Autor Gerasimos Bekas serviert um 20 Uhr Kostproben seiner Geschichte, in der es Altenpfleger Aris von Würzburg nach Athen und zurück verschlägt.

Quiz und alles über Haare

Eine Quiz-Rallye veranstaltet der Berliner Büchertisch, Richardstraße 83, am Freitag, 17. Mai. Zwischen 16 und 18 Uhr können alle Ratefreunde vorbeischauen und ihr Wissen rund um die Literatur testen. Als Preise winken natürlich Bücher. Für Kinder gibt es Extra-Aufgaben.

Sonnabend, 18, Mai: Bei Picture Books, Friedelstraße 26, wird um 19 Uhr die Vernissage der Ausstellung „Haarig! Bilder & Collagen vom Feinsten“ gefeiert. Die Künstlerin Anka Schmid ist anwesend. Zwei Stunden zuvor, um 17 Uhr, präsentiert sie im benachbarten Kulturcafé, Friedelstraße 28, ihr Buch „Haarig! Revolte, Erotik, Magie“ und zeigt Videos zum Thema – voller Sinnlichkeit und Humor erkundet sie die behaarten Köperregionen im Spiegel der Kultbewegungen und Mode.

Christian Dietrich erzählt in „Eugen Leviné: Ich fühle russisch und denke jüdisch“ aus dem Leben eines jungen Revolutionärs (1883–1919), der neben seiner politischen Tätigkeit in München auch literarisch wirken wollte. Dietrich liest um 19 Uhr in der Biografischen Bibliothek, Richardstraße 104.

Dilek Güngor kommt um 19.30 Uhr in den BuchHafen Berlin, Okerstraße 1. In „Ich bin Özlem“ beschreibt sie, wie viel Kraft es kostet, sich in einer Gesellschaft zu behaupten, die besessen ist von der Frage nach der „wahren“ Herkunft. Eintritt: drei Euro.

Die letzte Veranstaltung beginnt um 20 Uhr bei Die Buchkönigin, Hobrechtstraße 65. Sina Kamala Kaufmann liest aus „Helle Materie“. Ihre Geschichten spielen in einer hartgesottenen Zukunft mit Narzissmus-Tests für Führungskräfte, Narren, die zu moralische Führern werden, und Superreichen, die mit Menschenleben spielen.

Weitere Informationen gibt es unter www.facebook/LiteratourNeukoelln

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