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Neuköllner Unternehmen präsentieren sich in einem Online-Branchenverzeichnis

Neukölln. „Branchenvielfalt Neukölln“ heißt eine neue Online-Broschüre, die gerade erschienen ist. Rund 60 Firmen stellen sich darin vor. Ziel ist, die Unternehmen bekannter zu machen sowie die Zusammenarbeit untereinander und mit der ständig wachsenden Kreativszene im Bezirk zu stärken.

Wer weiß schon, dass die Rohmasse des weltberühmten Lübecker Marzipans aus Neukölln kommt? Oder dass hier europaweit am meisten Rohkaffee verarbeitet wird? Die Palette der Firmen reicht von A wie Abex-Stahlbau bis Z wie Zapf-Umzüge. All diese und noch viel mehr ist nachzulesen in der Online-Broschüre. Sie ist im Internet unter der Adresse http://bit.ly/2g5niFA zu finden. Herausgeber ist der Verein „Unternehmensnetzwerk Neukölln-Südring“, ein Zusammenschluss von Firmen, von denen die meisten ihren Sitz rund um die Grenzallee, Nobelstraße und der Sonnenallee haben.

Vor acht Jahren hat sich das Netzwerk (www.netzwerk-neukoelln-suedring.de) gegründet. Inzwischen vergeben die Unternehmen Aufträge untereinander, kaufen gemeinsam Heizöl, bündeln Transporte, um Geld zu sparen. Und noch mehr: Der Verein veranstaltet Börsen, wirbt bei Ausbildungstagen um Lehrlinge und vertritt die gemeinsamen Interessen gegenüber Verwaltung und Politik.

„Mitglieder des Berliner Senats sind zum Beispiel regelmäßig zu Gast, um über den Bau der Autobahn und die Verkehrssituation zu sprechen. Da wird ganz pragmatisch über Parkplätze und Ampelstandorte diskutiert“, sagt Clemens Mücke von der Neuköllner Wirtschaftsförderung.

Das Bezirksamt hat die Macher des Branchenverzeichnisses unterstützt, genauso wie der Verein „Kreativnetz Neukölln“ (www.knnk.org). Er hat nicht nur die Internet-Präsentation gestaltet, sondern stellt auch eigene Mitglieder aus Bereichen wie IT, Design, Fotografie oder Marketing vor.

Die Zusammenarbeit zwischen der ‚Old Economy‘ und den innovativen Start-ups sei eine große Herausforderung für die nächsten Jahre, betont Bürgermeistern Franziska Giffey (SPD). Schließlich kämen viele der rund 1000 Menschen, die pro Jahr ein Gewerbe anmeldeten, aus der Kreativ- und Kulturszene. sus

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