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Besonderes Engagement von Berliner TSC und Pfeffersport mit Zukunftspreis gewürdigt

Ein Gruppenfoto der Preisträger: Im Beisein von Innensenator Andreas Geisel (SPD) und LSB-Präsident Klaus Böger wurde der Zukunftspreis des Berliner Sports verliehen.
Ein Gruppenfoto der Preisträger: Im Beisein von Innensenator Andreas Geisel (SPD) und LSB-Präsident Klaus Böger wurde der Zukunftspreis des Berliner Sports verliehen. (Foto: LSB Berlin)

Gleich zwei Pankower Vereine können sich in diesem Jahr über Auszeichnungen mit dem Zukunftspreis des Berliner Sports freuen. Dieser wird vom Landessportbund (LSB) verliehen.

Zum einen wurde die Handballabteilung des Berliner TSC mit dem ersten Preis für ihr Projekt „Sportlich aktiv bleiben in Schule und Verein“ ausgezeichnet. Dafür erhielt sie ein Preisgeld von 7000 Euro. Über immerhin 2000 Euro kann sich der Verein Pfeffersport freuen. Er entwickelte das Projekt eines inklusiven Sportparks, des Peter-Panter-Parks, in Kooperation mit der Kurt-Tucholsky-Oberschule. Platz zwei (4000 Euro Preisgeld) ging außerdem an das Eiskunstlauf-Projekt des SCC Charlottenburg „Eismärchen Berlin“.

Die Handballerinnen des Berliner TSC standen in diesem Jahr beim Wettbewerb um den Zukunftspreis ganz oben auf dem Treppchen, weil sie mit großem Engagement dem Mitgliederrückgang im Jugendbereich begegnen. Lange Unterrichtszeiten auf weiterführenden Schulen und viele Hausaufgaben machen es den Jugendlichen vielerorts schwer, regelmäßig am Trainings- und Wettkampfbetrieb teilzunehmen. Die Handballerinnen und ihre Trainier kooperieren daher eng mit weiterführenden Schulen wie der Fritz-Reuter-Oberschule und dem Gymnasium am Europa-Sportpark. So sind beispielsweise Vereinstrainer im Sportunterricht anwesend und Trainingseinheiten schließen direkt an den Unterricht an. So wird das Training in Kooperation von Verein und Schule gezielt und mit weniger Belastung für die Jugendlichen fortgeführt.

Ebenfalls sehr gut kooperiert der Verein Pfeffersport mit der Kurt-Tucholsky-Oberschule beim Projekt Peter-Panter-Park. Mit dessen Ausbau begannen beide im vergangenen Jahr. Der inklusive Sportpark entstand auf einer kaum genutzten Freifläche an der Schule in der Neumannstraße 11. Für die nötigen Arbeiten wurden 30 000 Euro an Spenden gesammelt. Vieles wurde in Eigenleistung umgebaut. Im vergangenen Sommer war Eröffnung.

Auf der Fläche werden nun unter anderem ein Mädchenfußball-, ein Parkour- und ein Frisbeegolf-Training angeboten. In diesem Jahr sollen Platz und Angebote weiter ausgebaut werden, unter anderem mit einem Soccer-Court sowie einer Leichtathletik-Anlagen.

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