Mehr Bewegung im Alter
Ersatzkassen fördern bis Ende 2020 Pankower Pilotprojekt

Im vergangenen Sommer wurde der erste Bewegungspfad des Projektes „Gesund im Alter“ im Brosepark eröffnet. Trainer Florian Müller (rechts) vom QVNIA führt hier eine altersgerechte Erwärmung mit den Teilnehmern durch.
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  • Im vergangenen Sommer wurde der erste Bewegungspfad des Projektes „Gesund im Alter“ im Brosepark eröffnet. Trainer Florian Müller (rechts) vom QVNIA führt hier eine altersgerechte Erwärmung mit den Teilnehmern durch.
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Das im vergangenen Jahr im Bezirk gestartete Bewegungsangebot „Gesund im Alter“ wird jetzt durch die Ersatzkassen gefördert und ausgeweitet.

„Gesund im Alter“ richtet sich vor allem an Senioren. Initiiert wurde es vom Qualitätsverbund Netzwerk im Alter (QVNIA) und vom Bezirksamt. Gestartet war es im vergangenen Sommer zunächst in zwei Parks in Niederschönhausen und Weißensee. Weitere Bewegungsangebote soll es in diesem Jahr in Buch und Prenzlauer Berg geben.

Das Bewegungsangebot „Gesund im Alter“ ist für Menschen ab 65 Jahren geeignet und wurde von Sportwissenschaftlern entwickelt. Unter der Anleitung von geschulten Trainern wird auf die Bewegungsbedürfnisse der Senioren eingegangen. Hierzu wurden und werden sogenannte Bewegungspfade zur Gesundheitsförderung, zum Training der Mobilität und der Selbstständigkeit erarbeitet. Das Programm ist für die Teilnehmer kostenfrei. „Aufgrund unserer Erfahrung wissen wir, dass ältere Menschen ein großes Interesse an Bewegungsangeboten haben“, erklärt Katja Dietrich, Geschäftsführerin des QVNIA. „Darauf bauen wir auf und werden dabei auch den zwischenmenschlichen Aspekt betonen. Es geht uns darum, gesundheitsfördernde Strukturen im Kiez zu schaffen. Das geht über die reine Bewegung hinaus.“

Das Pankower Projekt wird nun von den Ersatzkassen in Berlin zunächst bis Ende 2020 finanziell unterstützt. „Bewegung und soziale Kontakte sind in jeder Lebensphase äußerst wichtig. Maßgeschneiderte Lösungen, wie diese in Pankow, kommen bei den Menschen tatsächlich an, sodass wir die Förderungen gern übernehmen“, sagt Michael Domrös, Leiter der Landesvertretung Berlin/ Brandenburg des Verbandes der Ersatzkassen.

Weitere Informationen zu diesem Bewegungsangebot auf www.qvnia.de.

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