Leitlinien für Bebauung an der Michelangelostraße in Arbeit

Wo und wie soll geparkt werden? Auch darüber wurde in den Themenrunden diskutiert.
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Der städtebauliche Entwurf für den geplanten Wohnungsbaustandort an der Michelangelostraße wird derzeit mit öffentlicher Beteiligung überarbeitet.

In den vergangenen Monaten fanden Themenrunde statt. Daran nahmen Anwohner, Vereine und Initiativen sowie Vertreter der Verwaltung teil. Verantwortlich für die Begleitung der Bürgerbeteiligung ist im Auftrag des Landes Berlin die raumplaner GmbH. Man tauschte sich zu den Themen „Lebensqualität“, „Wohnen“, „Verkehr/Anbindung/Mobilität“, „Ökologie/Klima/Freiraum“ und „soziale Infrastruktur Gewerbe“ aus.

Nun fand eine weitere Themenrunde statt, in der die Ergebnisse zusammengeführt wurden. Dabei entwickelten die Teilnehmer Ansätze für gemeinsame Leitlinien mit Ideen zur Entwicklung des neuen Wohngebiets.

Eine ist beispielsweise: „Wir wollen Raum für Betätigungsmöglichkeiten und gemeinschaftliche Veranstaltungen, wie Nachbarschaftszentren, Stadtteilzentrum, Gemeinschaftsflächen und -einrichtungen mit Senioren-, Familien- und Jugendtreff, Erwachsenenbildung, kulturellen Angeboten, Selbsthilfe- und Freiwilligenagentur schaffen.“ Leitlinien wie diese sind wichtige Entscheidungshilfen für den Prozess zu einem überarbeiteten städtebaulichen Entwurf. Sie drücken aus, was allen Beteiligten wichtig ist, aber auch, an welchen Stellen es unterschiedliche Meinungen gibt.

Die gesammelten Leitlinien-Ansätze wurden bei der zusammenfassenden Themenrunde in Form eines Ampel-Systems diskutiert. Grün eingefärbte Hinweise bedeuteten: Übereinstimmungen, während gelbe und rote Felder Konflikte mit Rahmenbedingungen und Zielen des Bezirks und des Landes darstellten. Bei der abschließenden Themenrunde wurde an Arbeitstischen diskutiert, wie mit diesen roten und gelben Feldern weiter umgegangen werden soll. Einige strittige Punkte konnten gelöst beziehungsweise entschärft werden.

Bei den Diskussionen zeigte sich: Eine hohe Lebensqualität ist von zentraler Bedeutung. Und Aspekte der Lebensqualität ziehen sich als Querschnittsthema durch fast alle Leitlinien. Ebenso wurde deutlich: Die Mehrheit der Felder ist grün, das heißt: es gibt inzwischen überwiegend gemeinsame Vorstellungen.

Etwa 35 Hinweise aus den Themenrunden sind für den weiteren Beteiligungsprozess zum städtebaulichen Entwurf von besonderer Relevanz. Dabei handelt es sich vor allem um jene mit städtebaulichem Bezug. Dabei geht es unter anderem um das strittige Thema „Schaffung von Hinterhöfen“ oder auch um die mögliche „Baumassen“.

Die ursprünglich 140 Leitlinien-Ansätze werden nun von Fachleuten weiter zusammengefasst. Sie dienen als inhaltliche Grundlage für zwei Standortwerkstätten des Runden Tisches Michelangelostraße im Juni. Darin werden die Akteure Ideen für die Überarbeitung des städtebaulichen Entwurfs entwickeln. Die aufbereiteten Ergebnisse werden dann auf einer Veranstaltung voraussichtlich im vierten Quartal präsentiert.

Weitere Informationen auf http://asurl.de/13bg.
Wo und wie soll geparkt werden? Auch darüber wurde in den Themenrunden diskutiert.
Auf den Freiflächen entlang der Michelangelostraße sollen Wohnungen entstehen.

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